Bis auf die Erinnerungen.
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Verworren, verknotet, verwachsen. Abgeschnitten. Reste der Reben im Drahtrahmen. Vergangenheit, die den Jahreswechsel überdauert hat. Und wer (außer denen, die im Weinberg arbeiten) weiß schon, welche Mühen, wieviel Handarbeit die Erziehung der Reben erfordert? Dieser “Knoten” hat etwa die Größe meines Handtellers. Was würde er alles offenbaren, wenn ich ihn besser lesen könnte …
Warum hab ich gerade das fotografiert? Als Gleichnis? Wenn ja, wofür? Für das vergangene Leben und dessen immerwährende Erneuerung? Ach nein. Mir fielen viele dieser Reste auf im Weinberg, und dieser hier gefiel mir einfach besonders gut. Wer etwas deuten will, der mag es tun; mir ist das Bild Erinnerung an einen gemeinsamen sonnigen Tag.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Das Gute am 11.03.2017 waren gute Neuigkeiten von zwei Seiten, ein fertiggelesenes Buch, der Umschlag in Leipzig zum ersten Mal mit Kutte.
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Stäbe.
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