Nº 315 (2016): Der neue Fünfjahrplan.

Ich hoffe, es dauert nicht ganz so lang.

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Ich habe weiter aus-, weg- und hinundhergeräumt. Vieles wieder aus der Wohnung geschafft, im Hauseingangsbereich deponiert, was noch brauchbar schien, in die Tonne gekloppt, was das nicht mehr war. Es ist wieder viel Papier verschwunden, etwa zwei Dutzend Bücher sind in die Büchertauschzelle gewandert. Ich überlege, ob ich meinen Schreibtisch wieder zum Arbeitsplatz mache (was noch eine ganze Menge Sortiererei bedeutet) oder eine Zwischenlösung vorziehe, die mir den Eßtisch wieder befreit. Ach, diese Entscheidung zu treffen ist schwer.

Um alles weiter voranzubringen, muß ich viel, viel mehr scannen. Das geht besser, wenn ich erstmal “ins Unreine” arbeite – d. h. ohne exakte Dateibenennung und Sortierung in entsprechende Verzeichnisse. Allerdings muß ich all das dann später erledigen, und davor habe ich allergrößten Respekt (um nicht Schiß zu schreiben). Heute, heute werde ich versuchen, einmal nichts anderes zu tun als zu scannen (falls mir wieder zu wenige Worte einfallen).

Den Schreibtisch abräumen und wieder als Arbeitsplatz zu nutzen würde übrigens auch heißen, das Schlafsofa umzuräumen und einige andere Sachen zu verändern.

Was tun?

Himmelherrgottsakrament nochmal. Was denn nun?

 

Ich arbeite heute erstmal ein wenig (also fast den ganzen Tag) an der Zettelwirtschaft, das muß tatsächlich schneller und konsequenter vorangehen. Schließlich werden es trotz wegscannen und wegwerfen immer mehr Schnipsel auf immer mehr Haufen, ganz ohne mein Zutun, ehrlich! So. Und jetzt schlafe ich mich aus und nachher geht es frisch ans Werk.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 9. November 2016 waren eine ruhige Schicht Sendedienst, zwei Möbelhaustaschen voller weggeschmissnem Papier.
 
Tageskarte 2016-11-10: Die Fünf der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Nº 315 (2016): Der neue Fünfjahrplan.

  1. … es ist so wichtig und notwendig dieses
    hin-und-her-und-um-und-weg-räumen….
    Ich will es auch demnächst wieder tun.
    GLG Segen!
    M.M.

    • Der Emil sagt:

      Jeden Tag versuche ich es, etwas auszusortieren. Manchmal gelingt es mir, oft sind die Erinnerungen, die an Dingen, Zetteln, Karten, Stiften, Klamotten … hängen, aber zu … zu … zu sehr an die Dinge gebunden. Das soll heißen, ich habe Angst, mit den Dingen auch die Erinnerungen wegzugeben.

  2. 5Jahresplan nennst du das – ich nenne es eine Lebensaufgabe! Entrümpeln und aufräumen, Ballast abwerfen…

    • Der Emil sagt:

      Ballast … So mag ich die Sachen nicht nennen. Und Lebensaufgabe: Nun ja, der Fünfjahrplan war ein Konzept/Werkzeug/Konstrukt der sozialistischen Wirtschaft, das nicht nur kritikwürdig war, und im übertragenen Sinne habe ich jetzt eben einen Plan bis 2020 gefaßt. Einen abänderbaren Plan.

  3. Pit sagt:

    Hallo Emil,
    also wenn ich erst einmal etwas unsortiert und unkategorisiert abgespeichert habe, dann komme ich, trotz bester Vorsaetze, nie und mimmer mehr zum Sortieren!
    Und zum Aufraeumen und Aussortieren in unserem frueheren Haus in Karnes City wuerden wir dringend noch eine halbe Kompanie guter Helferlein benoetigen. 😉
    Hab’s fein, und viel Erfolg,
    Pit

    • Der Emil sagt:

      Das hört sich nach etwas an, das mir viel Spaß machen könnte. Nur: Wie komm ich dorthin? Naaaahain — nix Flugzeug, ich bin der B.A. unter den Bloggern 😉 (A-Team kennste, oder?)

      • Pit sagt:

        Ja, diese Serie kenne ich. Habe ich frueher in Deutschland gesehen – einige Folgen jedenfalls. Neulich habe ich eine relativ neuen Spielfil mit dem Titel gesehen, mit Liam Neeson in der Hauptrolle. Hat mir aber gar nicht gefallen.
        Also Fliegen ist nicht Dein Ding? Dann musst Du eben rueberschwimmen! 😉 Aber im Ernst: etwas mulmig ist mir im Flieger auch immer.
        Hab‘ ein feines Wochenende,
        Pit

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