Eine besondere Tageskarte
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Aus einem Buch, das mit zulief. Vor Monaten schon. Doch fristete es sein Dasein seither in einem der fünf Stapel zu lesender Bücher. Bis gestern, als ich nach einem Buch für den Zug/die Züge suchte.
«Ich ziehe klimm, du zogest klimm, er hatt klimm gezogen, wir werden klimm gezogen haben, ihr seid klimm gezogen worden, sie werden klimm gezogen worden sein. Schööööön! Gleich nochmal: Ich ziehe klimm, — — wie bitte? Was anderes? Bitte: Ich gele gur, du gelst gur, er gelt gur, – ach so, das paßt nicht zu Gedanken über Sport. Also bitte: Ich ziehe Kreuz auf, du ziehst Kreuz auf – und da, was soll ich Ihnen sagen, – kommt der doch mit der Herzen zehne, ich den Pikbuben druff, ne wa, – verstehn Se, – na, is ja egal.»
Werner Kroll: Der Murkelwurm und anderer Unfug.
© Nitzsche Verlag Berlin (wahrscheinlich) 1940, S. 12f
Ja, das Ende paßt nicht zu den Gedanken über Sport, aber: Das ist eine wunderbare Sprachspielerei, die jeder von uns einfach so fortsetzen kann …
Werner Kroll ist wahrscheinlich (nach Bildvergleich Buch – Artikel) dieser bei Wikipedia findbare Künstler gewesen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 22. September 2015 waren die Sendetechnikerzusammenkunft, die gepackte Tasche.
Tageskarte 2015-09-23: Fahrkarte nach Homburg (Saar).



Gute Reise, lieber Emil, und viele wunderbare Eindrücke.
Das wünsche ich auch 🙂 und Murkel war der Spitzname meiner Mama, schön 🙂