Der Krieg ist aus
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Gesehen habe ich das auf meinem Weg zu Radio Corax am 16. Juni 2014:
Wenn ich es will.
Vielleicht nicht der Krieg, sicher nicht jeder Krieg. Aber bestimmt viele der kleinen Gemetzel und Schlachten, die in zwischenmenschlichen Beziehungen aller Art gefochten und geschlagen werden.
Natürlich heißt das – vielleicht sogar oft –, daß ich zurückstecken muß, nachgeben muß, einlenken muß, akzeptieren muß, anerkennen muß, abgeben muß, übernehmen muß usw.usf.
Aber all das “muß” ist ja ein “will/möchte/werde”, denn damit ist der Krieg aus. Und zumindest ein Waffenstillstand als Vorstadium eines Friedens erreicht.
Philosophie an der Hauswand am Wegesrand.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 17. Juni 2014 war ein Wunder im Jobcenter.
Tageskarte 2014-06-18: Die Sieben der Kelche.
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krieg und streit sind ja sehr oft macht“spiele“ oder kämpfe um die position oder das rechthaben. ich frage mich in kritischen momenten jeweils: will ich meine energie und lebenszeit wirklich für recht- und machthaben investieren? meistens antworte ich mir mit nein (habe ich bei jürgen beobachtet und „gelernt“).
manchmal muss ich aber auch mutig farbe bekennen, aber das muss nicht zu streit oder krieg führen, wenn sich menschen respektieren = die basis für ein friedliches miteinander!
Autsch. „Machtspiel“/“Machtkampf“. Und dann: nicht gewinnen. VERSAGEN.
Ja, Ich kenne mein Problem, arbeite auch dran. Doch es fühlt sich noch immer beschissen an, wenn ich weggehe (was meine Tatktik ist in solchen Fällen) und die anderen „gewonnen“ haben.
Ich würde es schon so verstehen, wie es da steht und Krieg nicht umdeuteln sondern als das sehen, was es ist: Krieg. Und wenn alle Dus der Welt das wollen, ist er aus, der Krieg, egal wo
Du hast mit Sicherheit Recht. Wenn alle Dus und alle ichs mitmachen, ist der Krieg aus. Überall.
(Ich habe versucht, das Event herauszufinden, zu dem das Transparent gehört. Ich find nix.)
Muss nicht zu einem „Event“ gefhören. Kriege gibt es derzeit genug. Einen gerade mal zwei Landesgrenzen weiter
Im Übrigen bin ich nicht so blauäugig zu glauben, dass ein großes Loch, in die wir alle Waffen schmeißen, reicht. Es gibt genug Leute, die an Kriegen verdienen. Ich sehe dieses Transparent eher als Antwort auf den häufig formulierten Satz: …aber was kann ich schon dagegen tun.
Auf diese Idee bin ich (mal wieder) überhauptnicht gekommen. Aber sie ist gut.
„Alle Räder stehen still,/wenn Dein starker Arm es will.“ Jap, da war nochwas. Von Georg Herwegh im Streiklied/“Mann der Arbeit“/“Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“. Gilt auch für Kriege.
Es müsste nur jeder wieder Verbindung zu seinem starken Arm aufnehmen. Den meisten Menschen ist der nämlich aus vielen, meist unverschuldeten, Umständen abhanden gekommen. Leider verschwand bei vielen dann auch das dazugehörige Denkvermögen. Auf die eigene Stärke besinnen und sich zu erheben, das wäre doch etwas.
Müßten dazu aus den Konsumenten/Verbraucher,n/ Wählern/“Erwerbsfähigen Hilfebedürftigen“ vielleicht wieder Bürger mit Bürgerrechten und Menschen mit Menschenrechten werden?!
Ja, ganz genau! Die meisten haben gar nicht bemerkt, dass ihnen diese abgenommen wurden.