Nichtrepräsentative, nicht wertende Auswahl
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Am liebsten wäre ich jetzt Plagiator, würde Irgendlinks Text irgendwie vollständig hier übernehmen, guttenbergen sozusagen. Nun gut, nicht ganz vollständig, denn es wäre bei mir keine Radtour, die mir guttun würde, sondern …
Ja, was wäre es denn, was mich herausreißen könnte aus all den Zweifeln und den Irgenwies? Etwas, das mich vergessen ließe. Das mich aus dem Alltag reißt, mit Gewalt. Das mich zwingt, mich zum ZERLEGEN. ZUSAMMENSETZEN. zwingt und Teile von mir in einer multidimensionalen Realitätsfaltung verschwinden läßt wie in einer Frauenhandtasche: Der Teil von mir ist darin gut aufgehoben, gut verborgen und sehr schwer auffindbar.
Vielleicht suchte ich mir jemand, der sich mit mir gemeinsam mit mir quält Und Arbeit am offenen Herzen leisten kann. Mir sozusagen Schulung gibt, wo es “eigentlich” keine Schulung, kaum noch Hoffnung gibt?
Ein Spaziergang fällt mir ein, zum Pferdehof in Nietleben. Mit ein paar Äpfeln in der Tasche war ich dort früher schon und habe genußvoll Pferdeschnauzen über meine Hände suchen (und darinnen auch finden) lassen. Aber ich hätte bei meinem Besuch der Tiere am Wegesrand gern auch Nebel gehabt.
Dann könnte ich auch gleich eine Gering geschätzte Fähigkeit testen und mit Bäumen reden (Das Zitat finde ich absolut toll!!!). Ja, mir fiel erst beim bewußten Hinsehen auf, daß die Laubgehölze alle schon Blätter tragen – und die Fichte vorm Haus blüht wie im Rausch.
Fünf von etwa 600 neuen Blogbeiträgen, die ich in den letzten fünf Tagen sah. Fünf, die mich besonders berühren. Und einen ganzen Blog, der mich immer wieder zittern läßt vor Angst, einen habe ich nicht erwähnt. Und gefühlte elftausendzweihundert weitere auch nicht.
Aber ich dachte, ich zeig euch mal nicht nur unbekannte Dichter, sondern ich gewähre auch mal einen kleinen Einblick in meine Nachbarschaft. Wer nicht erwähnt wurde, ist deshalb nicht weniger interessant für mich – aber im Moment nicht ganz so präsent in mir, bei mir, für mich …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 29. April 2014 war ein ganztags windelfreier Zweijähriger.
Tageskarte 2014-04-30, Walpurgis: Der König der Kelche.
© 2014 – Der Emil. Text & Bilder unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


🙂 liebe Grüße aus dem NebelLand, Petra
Mir gefällt Landschaft im Nebel (schneebedeckte Landschaft im Nebel!!!) einfach richtig gut. Und die Pferde! Hach!
lieben dank für die nachbarschaftliche vernetzung und einen feinen tag dir beim dich-selbst-sein, du feiner mensch du!
Oh, ich war heute zu einem Seminar (Kennenlerntreffen der BFD-Leistenden) in Magdedorf (okay, Magdeburg) – war ganz nett 😉
Ja. Die Bäume….Mir helfen sie immer- und sei es, dass ich nur über die rauwarme Rinde unseres großen Sumachbaumes fahre…
Gerbersumach? Wird der so groß? Ich kenn den nur als strauchartiges Gewächs …
Lieber Emil,
es handelt sich um den gemeinen Essigbaum, auch Hirschsumach genannt, der ist so um die 4 Meter hoch, breit und verfärbt sich im Herbst gar prächtig!
Danke für die kleinen Einblicke in Deine Nachbarschaft.
Und das war „nur“ WordPress. Twitter, Flickr, Soundcloud und was es noch alles gibt, kommt nich dazu …