Teilweise Absage (Nº 295)

Ich halte diesen Teil für nicht umsetzbar

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Seit einigen Tagen schon beschäftige ich mich ernsthaft mit der Weihnachtsvorbereitung. Ach – eigentlich ist es eher Adventsvorbereitung. Hier im Blog gibt es nämlich wieder einen Adventskalender, d.h. 24 weihnachtliche Blogbeiträge. Wieso? Naja, 2010 habe ich mit diesem Adventskalender das tägliche Schreiben ausprobiert und es für möglich befunden, zumindest für einige Zeit. Seit einigen Tagen (ja, seit Wochen, ich gestehe) sammmle ich Material und schreibe und streiche und formuliere um und schreibe neu und verwerfe und verbinde Ideen und klamüsere Ideen auseinander – und warte die meiste Zeit doch nur auf das Eintreten in den Fluß …

Da ich aber nun schon zum vierten Mal meinen eigenen Adventskalender schreibe und außerdem wieder an anderen beteiligt sein werde, ist die Anzahl der noch nicht beleuchteten weihnachtlichen Themen gesunken und die der gewünschten Texte gestiegen. Also ist auch das dazugehörige absehbare Arbeitspensum angewachsen, zumal mein eigener Anspruch ebenfalls gestiegen ist. So saß ich gestern am Tisch und wollte » Angst auf weiße Zettel schreiben « das vor mir liegende Papier entsprechend füllen. Gefüllt habe ich letztendlich den Papierkorb, mit vielen zerknüllten Zetteln …

So hatte ich am Sonntag endgültig, für mich endgültig festgestellt, daß eines der von 2012 “übriggebliebenen” Adventsprojekte sich NICHT wie geplant realisieren läßt. Die Idee hatte die Social Secretary, ich fand sie auch sehr gut – doch es geht nicht. Adalbert Stifters “Bergkristall” : das würde kein Podcast, das würde ein Hörbuch in 14 Teilen. Dauer (geschätzt) um die drei Stunden. Ernsthaft. Nein, ich glaube, das geht nicht. Ich bin trotzdem auf der Suche nach einer gedruckten Ausgabe des Buches, denn die Version vom Projekt Gutenberg hat viel zu viele Fehler (da wollte wohl jemand “Seitenzahlen machen” bei GaGa, leider). Das heißt, wer das Buch kennenlernen möchte, kann es dort lesen, beim Projekt Gutenberg. Von mir gelesen wird es auch dieses Jahr nicht verfügbar sein.

Da fält mir ein: ich könnte doch auch zur hier im Ort befindlichen Armenischen Kirche gehen und nach deren Weihnachtsfest mich erkundigen? Gute Idee, ist notiert und wird in Angriff genommen.

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 21. Oktober 2013 waren erledigte Hausarbeit und nach langer Zeit ein Lebenszeichen.

© 2013 – Der Emil. Text steht unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Teilweise Absage (Nº 295)

  1. leonieloewin sagt:

    Manchmal kommen die guten Ideen erst beim Schreiben 🙂 – ich wünsche Dir viel Erfolg für Dein Projekt

  2. nextkabinett sagt:

    Oh, das ist Dir einen Daily Post wert. Eine kurze Mail hätte es doch auch getan. Ja, Du hast bestimmt Recht, das wäre ein Hörbuch in 14 Teilen, was es bestimmt beim Hessischen Rundfunk schon mal gegeben haben mag. Und warum etwas machen, was es schon bei Amazon zu kaufen gibt? Also lassen wir das. Es gibt ja noch genügend anderes zu tun und schön, dass Du in der Kabinettsküche nochmal mitmachst. Ich freu mich schon drauf. Ich sitze auch schon dran und warte auch auf den flow.

    PS.: Die beste und billigste Ausgabe ist noch immer die von Reclam.

    PPS.: Armenische Weihnachten ist eine ganz tolle Idee. Viel Glück dafür.

    • Der Emil sagt:

      Ja, sowas ist auch einen Beitrag wert … (obwohl Du die Mail bekommen haben solltest)

      • nextkabinett sagt:

        Danke Dir, die Mail habe ich inzwischen auch gelesen. Ich sortiere gerade die Themen zu den Tagen. Noch ist es Kraut und Rüben und mit Schrecken stelle ich fest, dass in den früheren Türchen Videos gesperrt sind. Also neue Recherchen und Verlorenes ersetzen. Irgendwie frustrierend, dieses Spiel und bei Vimeo kann ich keine Suche machen. Am besten ich lösche mal meinen Ad-Blocker komplett und lade ihn neu hoch.

        • Der Emil sagt:

          DIese „Portale“ funktionieren nur noch, wenn Krüppeltechnologie wie JavaScript und Java zugelassen sind und Flash und sämtliche Cookies. Das kotzt mich auch an.

          Ach, was war HTML schön 😉

          (Für Vimeo mal die Cookies und die gecachten Dateien löschen, vielleicht hilft das ja schon – oder über die mobilseite gehen)

          • nextkabinett sagt:

            Danke für den Tipp mit der Mobilseite. Cookies werden bei mir automatisch täglich gelöscht, daran kann es eigentlich nicht liegen. Java habe ich nicht komplett hochgeladen, glaube ich zumindest. Nur Java Script. Aber das blicke ich nicht genau.

  3. Sofasophia sagt:

    [jetzt fängt also bereits die zeit mit dem reizwort „weihnacht“ an? *grmpf*]

    jedem das seine … und trotzdem viel spass beim suchen!

    [ich mach mich dann wieder rar, wenns „ernst wird – nimms mir nicht übel …]

  4. Amelie sagt:

    Ohh, Du denkst bereits an Weihnachten. In zwei Monaten ist es soweit. Und dann ist auch das Jahr schon wieder zu Ende …

  5. Gudrun sagt:

    Weihnachten werde ich verdrängen, glaube ich.

  6. Elvira sagt:

    Mir fehlt mein altes Weihnachten, aber ich will hier nicht jammern und auch nichts weiter erläutern. Manchmal muss man einfach erkennen, dass sich nicht alles verwirklichen lässt, was man in Angriff nimmt oder nehmen möchte. Dann sage ich mir immer, eben nächstes Jahr!
    In diesem Sinne liebe Grüße von
    Elvira

    • Der Emil sagt:

      Dein „altes Weihnachten“?

      Hm. Das Geheimnis der Kindheitsweihnacht ist wohl nicht zu wiederholen – nur zu beobachten mit den Enkeln, zumindest zum Teil … Ja, alles kann auch ich nicht umsetzen, was für mich zu dieser Zeit (denn es ist ja ein ganzer Zeitraum für mich, von Totensonntag bis Mariä Lichtmeß) gehören würde. Das muß auch jeder für sich selbst entscheiden, wieviel Energie dafür aufgewendet werden kann …

      Es ist trotzdem jedes Jahr wieder etwas Besonderes (zumindest für mich).

      • Elvira sagt:

        Es ist auch eine besondere Zeit – abseits des Konsumterrors. Nein, meine Kindheitsweihnacht vermisse ich nicht, obwohl ich, trotz der großen finanziellen Not meiner Eltern, gerne und dankbar daran zurückdenke. Aber etwas fehlte damals. Das wurde mir erst durch meine eigenen Kinder bewusst. Sie gingen in einen konfessionellen Miniclub und später in eine entsprechende Schule. Damals bekam die Wei-Nacht wieder eine Bedeutung für mich. Und diese Weihnachtszeit fehlt mir. So sehr ich mich auch bemühe, einfach dankbar für das Gewesene zu sein und für mich alleine eine neue Bedeutung zu suchen (und vielleicht auch zu finden), so sehr hänge ich dieser Zeit nach. Das kann ich nicht wie einen alten Mantel ablegen.

  7. Ich würde das nicht schaffen, 24 Tage lang täglich zu bloggen – dafür arbeite ich viel zu lange.
    Aber toi, toi, toi – ich bin mir sicher, dass dir sicherlich etwas einfällt.

    • Der Emil sagt:

      Ach, ich schreibe seit dem 01.01.2011 täglich – nein, seitdem wurde an jedem Tag ein Beitrag mindestens veröffentlicht. Und im Dezember 2010 hatte ich immerhin auch 27 Postings.

      Und das hab ich immer geschafft, ob Arbeit, Maßnahme oder keine Lohnarbeit, aber viel zu tun. 😉

  8. Gabi sagt:

    Ach ja, Weihnachten kommt ja auch bald. Auch wenn ich ein Weihnachtsmuffel bin, weiß ich, dass das für Dich eine schöne Zeit ist und ich werde Deine Beiträge – so es mir möglich ist – auch wieder verfolgen.
    Auch wenn nun aus Deinem geplanten Projekt nichts wird, will ich doch mal anmerken, wie toll ich es finde, was Du immer so alles auf die Beine stellst und machst. Schon alleine das tägliche bloggen. Ich würde das nie und nimmer schaffen. Ich krieg ja nichtmal so alles auf die Reihe, was ich gern machen würde.
    LG Gabi

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