Drei Regeln … (Nº 202 #oneaday)

… für ein angenehmeres Leben

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1. Nicht das Schlechte suchen – das Gute finden!

2. Nicht nur glauben, was gerade paßt. Glauben heißt von etwas überzeugt sein, ohne daß es bewiesen werden kann und / oder muß!

3. Nicht das Unglück verdirbt den Verstand, sondern das Grübeln über noch nicht geschehene, vielleicht unter allerwidrigsten Umständen eventuell eintretende Unglücke.


 

Diese drei Maximen habe ich vor Jahren meiner allerallerallerbesten Freundin auf einen Zettel geschrieben und an ihren Kühlschrank geheftet. Eine davon hat sie mir vor kurzem ja erst wieder um die Ohren gehauen …

Gestern habe ich festgestellt, daß ich mich wohl selbst nicht daran gehalten habe – vor allem nicht, ehe mein Besuch hier ankam und auch gestern nicht.

Dumm, oder?

Es fällt mir wirklich schwer, so positiv zu denken und eben nicht die schwärzesten der schwarzen Zukünfte mir auszumalen. Und nicht die finstersten aller düsteren Motive zu unterstellen.

Heute drucke ich mir die drei Regeln aus und hänge sie über meinem Schreibtisch an die Wand, damit ich selbst täglich, ständig mich an sie erinnere und sie zu beherzigen versuche.

Auf daß das Leben schön bleibe und die Zukunft eine erstrebenswerte Zeit.

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 20. Juli 2011 waren die Gespräche mit meinem Besuch und die (noch immer) vorhandene Nähe zwischen uns.

© 2011 – Der Emil CC by-nc-nd der_emil(at)arcor(dot)de

202 / 365 – One post a day (WP-count: 238 words)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Drei Regeln … (Nº 202 #oneaday)

  1. gisi sagt:

    ja, lieber emil es ist dumm, sehr, sehr dumm
    aber wenn die eifersucht was sucht, was nicht vorhanden ist,
    einfach grundlos, grundlos ist,
    man es jedesmal auf’s brot geschiert bekommt,
    dann habe ich keinen hunger mehr auf hungrigkeit,
    ich bin gesättigt!
    dir wünsche ich immer hunger, sehnsucht und den glauben!

    ich habe mich für eine weile ausgelöscht
    um mich zu finden, da, wo ich mich verloren habe!

    schöne zeilen von dir, lieber emil!

  2. Himmelhoch sagt:

    Einen dieser drei Punkte müsste ich mir eigentlich groß auf die Wand sprühen – aber meine Zimmer sind nicht so groß.

  3. anniefee sagt:

    Naja..
    meist ist die schwärzeste Variante entweder sehr unwahrscheinlich im Eintreffen
    oder durchaus eine Situation, mit der man umgehen kann,
    darum kann es manchmal beruhigen sich den worst case auszumalen.
    Besser als vor Unerwartbarkeit und Keine-Ahnung-Was-kommt zu paniken.
    (haha. Das schreibe ich, während ich schon den ganzen Tag psychosomatisch wegen Lappalien geschädigt bin. Manchmal ist das Fürchten sehr irrational. Aber es legt sich von alleine, mit der Zeit..)

    • der_emil sagt:

      Also: Dieses Schwarzmalen hat mich bisher immer in die tiefsten Tiefen der Depression fallen lassen – das will und muß ich nicht mehr haben …

  4. Irmi sagt:

    Lieber Emil,
    die Worte gefallen mir außerordentlich gut. Ich habe sie kopiert und werde sie immer griffbereit haben.
    Es ist ein wunderschönes Gefühl, wenn man sich auch nach Jahren noch versteht – und über Vergangenes lächeln kann und vergeben hat.
    Liebe Grüße sendet
    Irmi

  5. freidenkerin sagt:

    Das sind wunderbare Regeln! Ich denke mal, die drucke ich mir aus und hänge sie über meinen Schreibtisch… 😀 Danke!
    Und alles, alles Gute für dich! 😀

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