…ist eine Rose ist eine Rose.
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Von diesem Schild habe ich mich vorgestern so sehr in Rage bringen lassen, daß ich mich eher geringschätzig über das Projekt äußerte. Gestern war ich mit weniger Wut im Bauch und Dank eines leise wehenden Lüftchens weniger erhitzt nocheinmal da. Und ich ließ mich vom Photographierverbot nicht ablenken und habe mit zwei (Digital-) Kameras etwas über 100 Bilder gemacht, hauptsächlich von den Rosen.
Auch das gebotene Live-Programm war recht gut. Eva-Maria Pieckert gestaltet eine etwa einstündige Tour durch Leben und Musik des Georg Friedrich Händel. In der blumigen Umgebung (und mit englischem Text) ließ auch das hierzulande als Adventslied bekannte «Tochter Zion, freue Dich» keine weihnachtlichen Gefühle aufkommen.
Nur die farbliche Gestaltung der Pavillons und Rosenpflanzbehältnisse verstörte mich: eine unangenehme Mischung aus Violett, Lila und Pink – eine undefinierbare Farbe. Mir hätte mehr Harmonie mit den Rosenfarben besser gefallen.
Ich vermißte auch die wirklich gelben Rosen. Tiefdunkelrote, rote, rosa und weiße Blüten sind zu finden und zu bewundern. Doch keine einzige kräftiggelbe … Obwohl die recht häufig verwendete weiße Rose “Schneewittchen” eine Duftrose ist, war vom Rosenduft nichts zu erschnuppern. Auch an dieser hier war nur die Ahnung eines Duftes festzustellen.
Ein richtig betörender, fruchtig-frischer Rosenduft strömte aus den dunkelgelben Rosen in meines Großvaters Garten. Der “typische” Rosenduft eben. Oder spielt mir da wieder nur meine Erinnerung einen Streich? Nein, das tat sie nicht.
Ich saß nämlich mittlerweile in einem dieser bähvioletten Pavillons im Schatten und schaute mir die Bilder in meinen Kameras an und schrieb nebenbei schon an diesem Text. Auf der nebenan stehenden Bank saßen zwei ältere Damen, die mich neugierig fragten, ob ich denn Journalist sei? Nein, ich konnte guten Gewissens zugeben, daß ich nur Lebenskünstler bin, woraufhin eine der beiden feststellte, daß ich dann wohl etwas “für’s Internet” machen würde. Im sich daraus entwickelnden Gespräch bemängelten auch die Damen das Fehlen der stark duftenden gelben Rosen und das Fehlen des typischen Duftes im allgemeinen.
Als wir uns dann verabschiedeten und jeder seiner Wege ging, lief ich doch noch durch einen Hauch hindurch, der von dieser Blüte (und allen anderen Blüten am Strauch) ausging:
Und ich wurde mal wieder an Kurt Demmler und Antoine de Saint-Exupéry erinnert, denn der Kleine Prinz hatte eine Blume zuhause auf seinem winzigen Planeten. Leider gibt es keine Aufzeichnung davon zu finden – nur hier auf meiner Doppel-LP kann ich das Lied hören …
Die restlichen Bilder werde ich nun nach und nach bearbeiten – und dann werde ich wohl einen Account bei irgendeinem Bilderdienst eröffnen müssen …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon ins GIMP und dankt für’s Lesen.
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„bähviolett“ gefällt mir.
Vielleicht war einfach kein Dufttag – das ist wirklich nicht jeden Tag gleich.
Ich hab die Nase wirklich in viele Blüten gesteckt – und bei der Hitze und dem Lüftchen dazu wäre ein sehr guter Tag für ätherische Öle gewesen. Aer bis auf die eine rosa Sorte war fast nichts zu riechen.
Aber ich weiß, daß ich noch öfter hingehen werde (mit Genehmigung auch außerhalb der Öffnungszeiten).
Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters, aber ich muß zugeben,
die gelben Rosen haben einen auch für mich, schönsten Duft!
So wie der „Kleine Prinz“ seine Rose liebt, so sollten wir alles mit Liebe betrachten,
man sieht nur mit dem Herzen gut, aber ein Herz ist nur so gut, wie es das Geliebte betrachtet!
Ich erfreue mich an Gänseblumen, ich mag sie, weil sie immer und immer Wiederkommen, selbst wenn sie abgemäht werden!
Das Auge des Betrachters eben!
Ich danke dir, Emil, für die wunderschönen Fotos, sie sind ein Genuß,
sowie dein Text…immer und immer wieder gerne!
Das Verbotsplakat ist ja zu goldig!Kameras und alle Kameras zurücklassen. Oh, die ihr hier eintretet lasset fahren alle Kameras dahin. Ich würde auch nicht wollen, dass einer meinen pinken Blumendraht fotografiert. Am stärksten riechen die meisten Rosen früh morgens und abends, manche sogar erst Nachts.
Ich mag Rosen sehr. Sehr sehr! Und eine Rose ist für mich erst dann eine in allem schöne Rose wenn sie duftet. Das tun fast nur noch alte Sorten! Leider!
Wirklich ansprechende Fotos. Und da kann ich mir den Duft einfach dazu denken. 😉
Eine schöne Woche dir!
Nun stell Dir Dich mal vor: Du weißt, Du gehst zwischen vielen Rosen spazieren – und riechst nichts davon …
Moin Emil, meine Lieblingsrose ist die gelbe sogenannte volle Teerose. Hatte ich einen
Strauss von bei meiner 1. Hochzeit. War das ein Duft…herrlich. Es werden wieder
diese englischen vollen Rosen gezüchtet,habe selber welche im Garten. Da bleiben wir
daneben stehen und ziehen uns den Duft rein. Aber Rosen in Bäähviolett und ohne
Duft?!?! Wahrscheinlich auch ohne Dornen…..Nee,da kauf ich mir Nelken,die riechen
wenigstens. Ganz liebe Grüsse und ich wünsch Dir duftende Rosen….Deine Illo.******
Hier gibt es einen Link zu dem kleinen Prinzen mit seiner Rose.
http://www.rosenmeile.de/Wir/LaRose.html
Ich finde es richtig schön. Es läd zum träumen ein.
Ja. Auch schön …
*schnief*
Ich mag auch Rosen am Liebsten die ganz tief Roten 🙂 , freue mich schon auf deine anderen Fotos 🙂
LG Timebandits
Bähviolett ist ein Klasse Ausdruck! 😆
Ich glaube, ich werde am kommenden Wochenende mal durch die Rosengärten unseres Botanischen Gartens schleichen, und schnuppern, ob die Blumen dort duften…
Nicht alle Rosen duften, es gibt besondere Arten, zum Besipiel die englische Duftrose, aber auch die Gloria Dai duftet ganz klasse, mochte ich schon als Kind ♥
Bei Omma sollte es die hier abgebildete gewesen sein …
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