Und dann war plötzlich ein Erkennen.
Eines Abends eröffnete sie ihm, daß sie ein sehr, sehr besonderes Geschenk für ihn habe. Oh, er war neugierig! Doch da war kein Päckchen, kein Umschlag, reineweg nichts zu finden. Sie könne es ihm zeigen, sagte sie, nur zeigen. Was soll das denn für ein besch… – nein, das kann nicht wirklich ein Geschenk sein, wie soll denn sowas gehen? Er schüttelte unwillig den Kopf. Da zog sie ihre Bluse aus und zeigte ihm ihr rechtes Schulterblatt. Er sah ein kleines Tattoo, einige seltsam mit- und zueinander angeordnete Linien und erkannte und verstand nichts. Das sollte ein Geschenk für ihn sein? Eher doch ein schlechter Witz, nicht wahr? Er war verwirrt, bis er in dem „Gekritzel” zwei ihm wohlbekannte Buchstaben erkannte. Da schloß er sie in seine Arme und wußte, was sie ihm grad schenkte.
Das war vor weit über 30 Jahren. Und seither haben wohl nur er und ein Arzt Tante Erdmutes Tattoo gesehen und verstanden.
Was doch so alles ans Tageslicht kommt, wenn die Protagonistin mal für kurze Zeit nicht anwesend ist …
Erinnerung des Tages:
Ich versuchte mich heute daran zu erinnern, wann ich die erste Stadterkundungsfahrt mit der Funkenkutsche unternahm – ich weiß es nicht mehr …
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 23.10.2026 früher Kaffee, das ausgefallene Mittagessen, ein aus dem Stegreif gezeichnetes Signet.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Das war wieder eine schöne Geschichte.
Stell Dir vor (mit aller Kraft, aus ganzem Herzen), Dir wird soetwas geschenkt …
Ja das ist etwas sehr besonderes.