Ein Nachdenktext aus alter Zeit.
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Welch entsetzlicher Teufelskreis, welche Ironie der Natur, ein Wesen zu schaffen, das imstande ist, die Sinnlosigkeit der eigenen Existenz zu erkennen.
Klaus Frühauf: Regeneration. In: Das fremde Hirn. S. 251
Kompaß-Bücherrei Band Nr. 297
© 1982 Verlag Neues Leben Berlin DDR
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 25.09.2020 das schon abholbereit Buch, der jetzt gerade »live« Buchfink, ein Feierabendbier bisher ungetrunkener Sorte.
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Stäbe.


Was ist das für ein Bier – neugierige Frage?
Zibert Pils aus Kiew … Wahrscheinlich werde ich es nicht wieder kaufen.
Und jetzt schau ich mal nach dem Bändchen von der letzten Wanderung!
Ein Büchlein?
ja, von einem Herrn Albrecht Franke…
Ach? Hier ist das das erste Buch von ihm, das ich in die Hände bekam …
Liegt es nicht an dem Lebewesen selbst, seiner Existenz einen Sinn zu geben?
Ist das tatsächlich möglich – oder wird es nur ein Zweck?
Die anfängliche Frage ist doch, was ein Lebewesen für sich selbst als „sinnvoll“ definiert.
Daran muss sich auch die Antwort messen.
Liegt das angepeilte Ziel zu hoch, wird das eigene Sein irgendwann als sinnlos empfunden, weil das Ziel nicht erreichbar ist und alle Bemühungen als vergebens erkannt werden.
Liegt es aber im Bereich des erreichbaren, dann wird es als sinnstiftend empfunden, um so mehr, je näher man dem Ziel kommt.
Womit sich „Sinn“ auch als Massstab des eigenen Erfolges definieren lässt, gemessen an dem Ziel, was man sich selbst gesetzt hat …
Dieses Wesen ist doch nur der Mensch. Jedenfalls nach bisherigem Wissensstand. Wenn ich meine Katzengäste beobachte, wie sie spielen, fressen, schlafen – in freier Natur und unkastriert auch anderen Vergnügen nachgehen würden, also selbst das ist ja ungewiss, ist es Vergnügen oder erfüllt es lediglich den Zweck der Fortpflanzung – dann würde ich manchmal gerne tauschen. Leben ohne Sinnfrage. Denn der Sinn unseres Lebens ist doch sicher auch nur reine Arterhaltung. Aufgepeppt mit Kultur, Brot und Spiele für jedweden Intellekt, und angereichert mit Schmerz und Leid. Nicht darüber nachdenken zu müssen, wollen, dürfen, wäre manchmal eine Erleichterung. Tiefgläubige Menschen werden das anders bewerten, aber ich bin nur leichtgläubig.
Liebe Grüße,
Elvira
Hm. (Schonwieder ein Hm.)
Irgendwie hat sich in mir festgesetzt, daß der Sinn des Lebens ist, das Leben zu leben. Nicht: Erster zu sein, die höchsten Leistungen aus mir herauspressen, Geld anzuhäufen etc. etc. pp. Und wenn ich von außen zu Dingen gezwungen werde, die mir zuwider sind, dann bin ich nicht mehr mit Leben beschäftigt, sondern mit irgendwelchen anderen Dingen …