Wahrlich traumhaft
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Im Traum war ich Bräutigam einer hochmittelalterlichen Hochzeit, stehend mit Reifkrone auf meinem Kopf und Hermelinumhang auf den Schultern. Die Braut neben mir war haar- und zahnlos und nackt (leidlich ansehnlich, doch) auf einen Sessel drapiert. Und ich war mir sicher, daß zur Finanzierung der Feier und der Verbindung die Kirche meiner Mutter, die zur Zeit der Hochzeit ganz sicher noch nicht existierende Marktkirche beliehen werden mußte. Der Schlamm auf dem Marktplatz von Halle (Saale) war knöcheltief und die Straßenbahnen hingen wie Tautropfen an ihren Fahrdrähten. Sie glitten lautlos durch das Grau des Novembernebels. Ich hörte, daß ein Referent in einer Behörde eine Entscheidung nicht fristgemäß treffen wird und wollte ihm mit meiner königlichen Autorität seine Enscheidung jetzt vor den jubelnden Bauern abnehmen …
Da war ich wach.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 13. November 2015 war der Buchfink.
Tageskarte 2015-1-14: Die Zehn der Kelche.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).



Das große Erwachen des Königs!?
Gute Nacht …
Irgendwie und irgendwie auch nicht.
Wie der Engel, der nach dem Erwachen nicht mehr fliegen kann.