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Ach ja. Heute war ich schon am (späten) Nachmittag an der Saale, auf der Jungfernwiese. Im Januar zum Hochwasser war dort fast alles überschwemmt. Es gibt dort eine kleine Kleingartenanlage, deren Nutzer alles wieder wunderbar hergerichtet haben. Und direkt daneben ist der Sophienhafen.
Doch das war nicht das, was sehen wollte. Die Saale wollte ich mir ansehen, die Stelle, an der Elisabethsaale und Saale wieder zusammenfließen. Die Nutrias, die Wasservögel, Schmetterlinge. Und dann saß ich wieder im Schatten. Mitten im Stadtgebiet, bei dem kleinen roten “x”:
Alles ringsum grün. Bäume, an denen Unmengen von Pflaumen heranreifen. Brenn- und Taubnesseln, Disteln, Gräser und Farne manchmal fast hüfthoch. Vögel ließen sich von mir nicht in ihrem Balz- und sonstigen Gesang stören. Nur ich war genervt von den am Ufer doch zahlreich umherschwirrenden Mücken, die nichtmal vom Zigarettenrauch vertrieben wurden.
Dort saß ich also, hatte mein Schreibzeug in der Hand und begann draufloszukritzeln. Zeilen, die sich reimten und dabei völlig ohne Sinn waren. Worte standen da nebeneinander, die nicht nebeneinander gehörten. Aber ich schrieb.
Und in einer Schreibpause sah ich mich um. Und dann zückte ich doch meine Kamera und machte ein paar Bilder. Das hier, das möchte ich euch zeigen.
Hach ja, schön sitzt es sich mitten in der Stadt, mitten im Grünen. Und direkt am Ufer der rauschenden Saale. Ich sollte mir das mindestens einmal pro Woche zur Gewohnheit machen. Wozu sollte der Fluß sonst gerade durch die Stadt fließen, in der ich lebe?
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
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Genau und dazu noch dieses wunderschöne Foto!!!
wir schreiben mai, dir blüte im jahr,
laß sie fliessen die saale und die kraft, dieses immer wiederkehrende
aufbühen….plaumenkonpott schmeckt lecker,
aber süsser ist der honig…
ich saß einen moment neben dir…schön, alles in sich aufzunehmen!
Ein schönes Bild.
Worte die nicht zueinander gehören, finden nicht zusammen – das ist meine Ansicht dazu, und den assoziativ-suggestive Text von gisi im Kommentar oben zu lesen bestätigt mir das anschaulich. „dir blüte“ zum Beispiel ist wunderbar. Du hast es doch wohl nicht etwa weggeworfen, deins?
(Ich halte das „dir Blüte“ eher für einen Tipfehler.)
Also die Texte schmeiß ich ja nicht weg – im Gegensatz zu mißlungenen Bildern, denn die Texte stehen in einem Notizbuch, aus dem ich keine Seiten herausreiße. Aber ob ich die jemals abtippe?
auch wenn das stimmte – es blühte die Sprache dir wilde kleine Blüten, für den Moment 🙂
Ja, nett sind solche kleinen Erlebnisse. Gegen Mücken soll Spargelessen helfen, habe ich gerade gelesen. Also, erst Spargel dann Saale.
Bäääh! Mag keinen Spargel – echt nicht …
Einmal im Jahr reicht…Spargelpipi riecht so übel *urks*
Da kann man doch herrlich abschalten! Ist doch was feines…so ein wenig Pampa!
Übrigens, ich freue mich, wenn meine Texte amüsieren…so ist’s gedacht!!
LG
Ute
Echt sehr sehr schön.
In der Natur hat man – finde ich – immer noch die besten Input. Man braucht nur noch um sich herum schauen und schon hat man wieder eine Idee.
Also hast es wieder richtig gemacht.
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