Ein schönes Gedicht
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Eines der kleinen Büchlein fiel mir gestern aus meinem Bücherschrank entgegen. Klar, da hatte ich gleich ein Gedicht für den Buchfink:
Wie meine Träume nach dir schrein
Rainer Maria Rilke ( ∗ 1875 — † 1926 )
Wie meine Träume nach dir schrein.
Wir sind uns mühsam fremd geworden,
jetzt will es mir die Seele morden,
dies arme, bange Einsamsein.
Kein Hoffen, das die Segel bauscht.
Nur diese weite, weiße Stille,
in die mein tatenloser Wille
in atemlosem Bangen lauscht.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 21. Februar 2014 waren die gelungenen Einkäufe, die geschaffte Arbeit und der Buchfink.
Tageskarte 2014-02-22: VI – Die Liebenden.


Rilke ist immer gut! Ich hab ihn spät entdeckt, aber dafür mag ich ihn jetzt umso mehr.
ach, wie er den schmerz auf den punkt bringt, der rilke!
für dich hoffentlich e
weit weit weg, dafür ganz nahe beim thema deiner tageskarte 😉
Wirklich ein schönes Gedicht. Danke dafür.