Ermittlungsirrtümer und andere interessante Begebenheiten
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So ein Krimiabend kann ganz schön aufregend sein. Auch im Fernsehen.
Wenn da zwei gute Filme kurz nacheinander kommen, dann komm ich schonmal in Schwierigkeiten mit einem gehaltvollen Text. Ich habe zuerst den Tatort angesehen – mir war klar, wer der Haupttäter war. Nur hätte ich mir gewünscht, etwas mehr über dessen Hintergrund zu erfahren.
Die anschließende Diskussion mit dem als Radiomoderator um 1982 bei Bayern 3 noch erträglichen Herrn habe ich nicht sehen wollen. Nicht, nachdem zwei Insassen der Jugendjustizvollzugsanstalt Ichtershausen dort vorab zu sehen waren und soetwas wie “schonungslose Aufklärung” angedroht wurde.
Deshalb genehmigte ich mir noch einen zweiten Krimi auf NEO. Ja, der war ganz nach meinem Geschmack. Und hat mich bis zur letzten Minute gefesselt. So ganz realistisch war natürlich auch dieser Film nicht, aber er hatte doch die eine oder andere mich überraschende Wendung.
Dumm nur, daß bei NEO gleich danach noch ein Krimi begann und ich von jener Serie schon einen Teil gesehen hatte. Hmpf. Ich sitz noch immer und warte auf die Lösung des Falles “Mordanschlag mit einem Ast im Wald und nachfolgende Verwicklungen” …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 8. September 2013 war der Krimiabend.
© 2013 – Der Emil. Text steht unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
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Du hast mich neugierig gemacht und ich hab gleich mal im NEO nachgesehen. Wenn mich nicht alles täuscht, läuft jetzt gerade die Wiederholung. Aber so mittendrin will ich nun auch nicht mehr einsteigen.
Und ich hoffe doch, dass Du mittlerweile die Lösung vom anderen Krimi erfahren hast.
LG Gabi
Stralsund … ja. Mordshunger ist besser gewesen – unglaubhafter, aber besser.
Tja, leider versäumt. Ist nicht immer so wichtig, ob Krimis so glaubhaft sind. Hauptsache spannend.
Aber ich hab in dieser Zeit in Deinem Blog gelesen. Das war auch sehr spannend. 🙂
LG Gabi
Gut gesagt, bester Emil. Ein wirklich guter Krimiabend. Der Tatort war wirklich gut und diese Stralsund-Folge habe ich schon mal gesehen, sie verliert aber auch in der Wiederholung nichts. Mordshunger wandelt auf den Spuren von Mord mit Aussicht in der ARD. Wobei ich Mordshunger ein wenig bräsig finde, es könne etwas mehr Witz und Tempo haben, wie eben Mord mit Aussicht. Das mit dem Tempo in der inszenierten Landlangsamkeit muss man schon gut machen. Die Figuren brauchen halt ihr jeweiliges Tempo. Das ist bei Mord mit Aussicht wesentlich besser gelöst. Sophie Haas ist ohnehin großstadthysterisiert und extrem intelligent, Scheffer ist phlegmatisch, kann aber bei Bedarf extrem schnell werden und Bärbelchen ist hellwach. Das fehlt mir bei Mordshunger ein wenig, aber ansonsten ein sympathischer Krimi. Und die Lösung beim Ast im Wald: Der Bruder war’s. Das Ehepaar wollte sich nicht trennen, sondern beide haben sich wirklich geliebt und wollten ohne den klettigen Bruder zusammen sein, die tote Ehefrau wollte ihm eine Wohnung anmieten und er ist deswegen ausgerastet.
oh weh, da hab ich was verpasst, snieff. wegen fahrt in die schweiz und früh ins bett.
diese serie mag ich auch! solche krimiabende gönn ich mir zuweilen auch.
Ich habe den Krimi auch gesehen, wurde aber ständig durch Anrufe abgelenkt. Daher habe ich leider auch das Ende versäumt. Wer von den beiden Jungs war es denn jetzt? Der aus dem reichen Elternhaus oder der Andere – würde mich über die Auflösung wirklich freuen. Liebe Grüße Leonie
Der Tote telefonierte ja, während er niedergeschlagen und zusammengetreten wurde. Ein Anrufbeantworter zeichnete das auf – und der glatzköpfige Rechtsanwalt war damit geschlagen.
Weißt Du’s jetzt?
Der Tote telefonierte, sensationell und ich hab es verpasst
Der später Tote telefonierte beim Aussteigen aus der Bahn und noch während er angepöbelt wurde, steckte danach das Telefon in seine Jacke, ohne das Gespräch mit dem Anrufbeantworter seiner Bekannten zu beenden. Erst einer der Täter legte auf, als er das Telefon an sich nahm.
Der Tatort war wirklich gut gemacht und hat auch den im Anschluß mal wieder unsäglichen Herrn Friedrich ad ab surdum geführt, denn Überwachungskameras hatten das Drama nicht verhindert. Die beiden Jungs aus dem Knast waren so, wie sie immer sind, wenn sie mit Hafterleichterungen rechnen können. Ich hab das während meiner Ausbildung zur Juristin öfter erlebt, immer voll des Lobes für die Haft an sich und der Möglichkeit, an sich arbeiten zu können. Die Wirklichkeit in deutschen Knästen ist eine deutlich andere….