Mal wieder anders als gedacht.
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Zwei Sätze vorweg:
Ich liebe diesen Mann. (Ernsthaft. Genau das sagte ich heute in der Praxis meines Hausarztes am Empfangstresen, und zwar laut.)
Es gibt keinen besseren Service für mich. (Das sagte ich heute zur Chefin/Inhaberin meiner Stammapotheke, die daraufhin errötete.)
Und hier sind meine Siebensachen:

Meine sieben Medikamente
(li. v.o.n.u.) Opipramol 100; Bisoprolol 2,5; Atorvastatin 20; Jardiance 10.
(re. v.o.n.u.) ASS 100; Irbesartan Comp 300/25; Metformin 1000
Jupp, die brauch ich jeden Tag – okay, ich nehm sie jeden Tag. Es geht mir gut damit, besser als ohne jedenfalls. Und ja, ich weiß, daß mehr als fünf verschiedene Medikamente … nun ja, oftmals problematisch sind. Mein Hausarzt allerdings – der, den ich liebe – hat all das mit mir im Detail besprochen. Zum Beispiel auch den eingestellten Wert des Langzeitzuckers, der definitiv nicht auf das “normale” Niveau gesenkt werden muß. Chronisch krank zu sein heißt eben: krank zu sein und Medikamente zu benötigen.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 19.09.2019 waren positiv der Hausarztbesuch, die wirklich freundliche Apothekerin, eine gewisse Besänftigung der Angst.
Die Tageskarte für morgen ist III – Die Herrscherin.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich nehme zwei Mediamente.
Metformin musste ich kurzfristig einnehmen, mein Zucker nahm durch viel Bewegung Normalwerte an.
Naja, der ist bei mir kein reiner Typ 2. Da gibt es einige familiäre Vorbelastung.
Ok.
8 Medikamente nehme ich täglich. Da gibt es Mitmenschen die mir sagen „das würde ich nicht machen“.
Mein behandelnder Arzt im Krankenhaus und auch mein Hausarzt gehen mit der Medikation sehr sorgfältig um, so dass ich das heftigste Medikament (Azathioprin) bereits halbieren durfte alles andere brauche ich zurzeit damit es mir so geht wie es mir jetzt geht. Wer weiss was sonst wäre? Blutkontrollen alle 3 Wochen.
Nächste Woche Gespräch mit meinem Hausarzt ob gegebenenfalls eines der anderen Mittel reduziert werden kann.
Es kann im Normalfall durchaus hilfreich sein, eine Übermedikation zu verhindern und deshalb auf fünf Medikamente sich zu beschränken. Aber eben nur im Normalfall, den es beim Menschen ja sowieso nicht gibt …
Wie wichtig ein guter Hausarzt ist, weiß ich auch erst, seit ich ein paar Jahre keinen hatte.