Ein neues Gartenhaus.
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Vor vielen Jahren waren sie und ich ein Paar. Seitdem sind wir – nach einer leidlichen Pause – wirklich gute Freunde und helfen uns, so gut und so oft es geht. Gestern und heute haben wir zusammen mit einem weiteren ihrer Freunde die neue Gartenlaube aufgebaut. Als sie endlich stand, wurden mit letzter Kraft die Schränke und die Klappcouch dort hineingeräumt. Danach haben wir uns gegenseitig mit dem Gartenschlauch den Schweiß und den Dreck vom Leibe gespritzt. Und nun sitzen wir vor dem Neubau am Grill, essen und trinken, scherzen. Es ist sommerlich warm und der Wein ist süffig. Ich glaube, ich habe mich soeben verhört: “So, ihr zwei. Laßt uns heute zu dritt hier schlafen.” Sie spricht es aus, steht auf und zieht auf dem Weg in die Gartenlaube T-Shirt und Slip aus.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 02.05.2018 waren die halbfertige Radiosendung, leckere Steaks, ein Telefonat am Abend.
Die Tageskarte für morgen ist Die Königin der Münzen.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Tut mir leid, ich kann’s mir nicht verkneifen: Waren die Möbel schon mal in der neuen Laube? Oder warum habt ihr sie raus getragen und tragt sie wieder rein?
In der Vorgeschichte dieser reinen Fiktion wurden die Möbel aus einer alten Gartenlaube herausgetragen. Danach wurde das ziemlich abgewirtschaftete Häuschen abgerissen und die neue Laube an deren Stelle aufgebaut.
Jaja, schon verstanden – aber sie tragen sie in die neue, denn wieder geht nicht – da waren sie (die Möbel) nämlich noch nicht!
Ah – – ja, das stimmt. Ich werde den Satz ändern.
Hab ich es mir doch gedacht das dieser Beitrag fiktiv ist. 😁
Vielleich wird es im nächsten Teil dann noch — oh Moment: kein Wortspiel mit „fikiv“!
😉