Keine Vorsätze, aber Pläne.
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Wenn ich für dieses Jahr doch wieder etwas schreiben könnte, wie ich es zu Neujahr 2013 konnte, oder gar etwas wie “Ich wünsche mir: daß ich mehr Verständnis aufbringen kann für Schweigen; daß ich deutlicher benennen kann, was mich abschreckt; daß ich respektieren kann, was mir völlig wesensfremd; daß ich mein Helfersyndrom besser unter Kontrolle halten kann.” zu Neujahr 2015. Ich kann es einfach nicht.
Diesmal nämlich wünsche ich mir ein Jahr, das gut wird. Eben nicht nur “besser” (sang doch Tamara Danz schon: “Alles wird besser, alles wird besser, aber nichts wird gut!”). Obwohl: Wünsche ich mir nicht schon lange “gute” Jahre statt bessere? Doch. Ich habe nachgesehen.
Neben meiner neujahrstäglichen Haupttätigkeit schlafen – ich bin so unendlich müde gewesen heute, wirklich unendlich müde – las ich zuerst meine sieben bisherigen Neujahrstexte. Las mich dann fest, ein ums andre Mal, kam von einem zum andern Text, folgte diesem und jenem Link. Da standen alle Texte noch, die, an die ich mich erinnerte, und auch viele, die ich geschrieben hatte und aus dem Gedächtnis verloren. Ich saß oft offenen Mundes staunend vor dem, was – nunja, was meines war und ist.
Ansonsten: Ich plane. Will in diesem Jahr endlich zum TFF nach Rudolstadt. Will auch Vacha erreichen in diesem Jahr. Auf einem anderen Weg ein paar Tage unterwegs sein. Will schreiben, photographieren, will lieben und mehr. So wie ich es vermag, nicht wie ich sollte oder müßte.
Das ist es. Das soll 2018 werden: Nicht nach Sollen oder Müssen zu leben, sondern nach dem, was der Mensch schafft, ohne daran kaputtzugehen …
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 01.01.2018 waren das Ausschlafen, eigene Texte, Ruhe.
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Stäbe.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Wichtig, auch für mich, du hast es gut formuliert: Nicht nach Sollen oder Müssen zu leben…
Auf ein Neues!
Danke, wiedereinmal.
Auf ein Neues. Jawohl.
Alles Gute für‘s neue Jahr!
Mögen sich deine Wünsche erfüllen, lieber Emil!
Ja, nach Können und Wollen nicht nach Sollen. Müssen ist – finde ich – ich noch eine andere Sache ….
Müssen können wir uns leider nicht immer aussuchen – wir können aus dem Müssen ein „Tun“ machen. Etwas mit Herzblut …
Wenn´s gelingt ist das großartig ….