Mit kaltem Blut?
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Am Nachmittag war ich allein im Städtchen unterwegs. Ich hörte noch das Glockenspiel vom Alten Rathaus, sah mich dort rundherum um, fand einen informativen Brunnen, eine doppelte Spindelkelter am Straßenrand, ging hinauf zur Kirche St. Veit, saß dort in der Sonne, schlenderte über den Friedhof und hielt auf dem Rückweg neben einem Weinberg an einer Pferdekoppel an. Vier Tiere standen dort, zwei fast schwarze mit langem Fell an den Beinen und sehr langem Schwanz, zwei unterschiedlich große Braune. Unterwegs hatte ich schon einige Bilder aufgenommen, wollte mich mit denen schon zufriedengeben und zückte dann doch nochmal die Knipselmaschine, als der Hengst stehenblieb wie ein Standbild, ohne sich zu rühren. Meine Faszination wird zur Zeit sowieso von allem erregt, daß Fell trägt – ganz konnte ich meine Hände also auch nicht vom einzigen Pferd lassen, das für eine Berührung nahe genug am Zaun stand: von diesem schwarzen Hengst.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen und Schauen.
P.S.: Das Gute am 25.02.2017 waren gute Erfahrungen, ein Spaziergang allein, Pferde.
Die Tageskarte für morgen ist die Königin der Kelche.
© 2017 – Der Emil. Text & Bilder unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).




Klasse Bilder!