Nº 133 (2016): Sonne, anders und unerwartet.

Da werden Erinnerungen an arbeitsreiche Tage geweckt

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Das, was mir schon mehrfach auffiel, aber erst jetzt vor diesem blauen Himmel fotogen wurde, nannte/nennt man hierzulande oft “Lenin-Sonne” in den Heimwerkerkreisen der DDR. So sieht sie aus:

 

Glühbirne in Fassung an Kabel, draußen, vor blauem Himmel und Dachgauben.

Glühbirne in Fassung an Kabel, draußen, vor blauem Himmel und Dachgauben. Leninsonne genannt.

 

Draht bzw. Kabel aus Decke oder Wand, Lüsterklemme, Lampenfassung mit mehr oder weniger Kabel oder Draht, Glühbirne. Draußen auf der Straße, Wind und Wetter, also auch Regen, ausgesetzt. Wie sicher und zuverlässig das sein kann, wissen Heimwerker: Soll es lange halten, bau ein Provisorium.

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 11. Mai 2016 waren eine geleistete Unterstützung, ein ohne Angst und Zweifel zuendegedachter Gedanke, ein gefaßter Plan.
 
Tageskarte 2016-05-12: XX – Das Gericht.

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu Nº 133 (2016): Sonne, anders und unerwartet.

  1. Gudrun sagt:

    Leninsonne. 🙂 Den Begriff finde ich Klasse. Ich kannte ihn allerdings bis eben nicht.
    Interessantes Foto ist es geworden.

  2. petra sagt:

    Als ich das Bild sah, dachte ich sofort an Kurzschluss! Mir dreht‘ das Heimwerkerherz um.

    • Der Emil sagt:

      Als Selbertapezierer hab ich soetwas mit 100W oder gar 175/200W (bin mir grad nicht sicher, welche die übliche Wattzahl war) in Wohnungen betrieben. Nur draußen eben nicht …

  3. puzzleblume sagt:

    Solange etwas noch irgendwie funktioniert und nicht total zusammenbricht, bleibt es erhalten. Beleuchtung, Bücherregale, Beziehungen,,,,

  4. pantoufle sagt:

    Das sieht nach ewigen Leben aus! Funkioniert übrigens auch (ewig) im Westen.

    • Der Emil sagt:

      Solche Dinge werden wohl weltweit zusammengepfriemelt und genutzt. Ich habe im Westen auch schon diverse „DDR“-Provisorien verbaut (Streichhölzer in ausgenuddelten Dübellöchern zB), und soweit ich weiß, halten die jetzt seit über 10 Jahren schon 😉

  5. solironow sagt:

    Den Begriff „Leninsonne“ mag ich spontan, kannte ihn aber nicht. Denke mir Trotzki-Mond aus und versuche nun einen Gegenstand zu finden, zu dem er passt. Ach übrigens: Wir haben in Potsdam ein Liebknecht-Stadion. Und eine Hegel-Allee…

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