Streetart mal anders

Ist das an den Jugendstil angelehnt?

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Auch das habe ich in Magdeburg gesehen und leider nur mit dem Telephon festhalten können:

 

Wandgestaltung

Magdeburg, Haltestelle Warschauer Straße
Ein Neubau(?), der mit Ornamenten verziert ist, die ich eher an Gebäuden aus den Zwanzigern vermuten würde. Leider auch durch Geschmiere-Grafitty verunziert, deshalb nur dieser Ausschnitt von etwa 1,5m x 1 m.

 

Irgendwann waren solche Verzierungen an Häusern sehr verbreitet – waren das die Goldenen Zwanziger? Damals allerdings wurden Fassaden noch nicht, zumindest nicht so häufig wie heute, mit Sprüherei verunziert. Ich habe ja nichts gegen Grafitty, aber diese Tag-Schmiererei ohne den Kunstanspruch stört mich schon. Revier markieren – das sollte auch anders gehen …

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 4. Oktober 2014 waren die Arbeit an «La Voix du Burkina Faso», die volle mAirList.
 
Tageskarte 2014-10-05: XVI – Der Turm.

© 2014 – Der Emil. Text & Bild unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Streetart mal anders

  1. Gudrun sagt:

    Arabeske, Maureske, ach wie sie alle heißen. Ich habe damals immer nicht so genau hingehört. Im Buchdruck gab es das auch, so wie es immer Ananlogien zwischen Buchdruck und Architektur gab, auch zeitliche Abläufe oder das Wiederentdecken dieser „Schmuckkanten“.
    Ich denke, er kommt hin, dein Zeitraum. 1910, oder so. Wenn es dich interessiert, lies mal über die Ornamente in der Architektur, von der Antike bis zur Moderne.
    Ach, das war jetzt zu viel Gelaber so mitten in der Nacht.
    Gute Nacht. 🙂

    • Der Emil sagt:

      Kann sein, das ist ein altes Haus: kann sein, es wurde nur frisch verputzt und bemalt. Am Dienstag seh ich nach.

      Manchmal scheint eine Mode alle Bereiche zu durchdringen, manchmal bleibt sie in einem Bereich für sich – wer weiß wieso, wozu, warum …

      • Gudrun sagt:

        Solche Ornamente habe ich vorgestern erst in Merseburg gesehen, an den Mauern des Domes, in den Wandmalerein,als Schmuck für die Gewänder der Kürchenfürsten und in den alten Büchern. Sogar der Ablassbrief war reich verziert. Vielleicht blutet dann des Herz nicht so bei den Abgaben, wenn sich das Auge erfreuen kann. Tja, und dann muss ich nachdenken, vergleichen, Bekanntes wiedersehen. So etwas war mal Bestandteil meines Unterrichtes vor einigen Jahren. Manchmal möchte ich es gar nicht sehen, weil es immer noch ein bissel weh tut. Manchmal nehme ich aber auch Anregungen mit. Das richtige Denk-Maß habe ich noch nicht gefunden.
        Vielleicht bekommst du heraus, wann das Haus gebaut wurde. Ich finde es gut, wenn die ursprünglichen Fassaden restauriert werden.

  2. Sofasophia sagt:

    geht mir ähnlich.
    sonntagmorgen-noch-im-zelt-grüßchen

  3. minibares sagt:

    Wie schön das ausschaut. Hoffentlich lassen die Schmierfinken der Neuzeit ihr Sprayflaschen dort nicht aktiv werden.

  4. Gabi sagt:

    Diese Sprűhflaschen – Schmierer gibts leider überall. Diese Ornamente sehen sehr schön aus. Nur Afghanen auskennen tu ich mich damit leider nicht.

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