Zwei ältere “harte” Bilder

Fortgesetzte Untersuchung bei der privaten Festplattenarchäologie

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Ja, es gibt Bilder, von mir aufgenommene Bilder, von denen ich zwar noch wußte, die ich aber über drei Jahre nicht angesehen habe. Und zwei Jahre davon, weil mein Rechner kaputtgegangen war. Jetzt kann ich auf die Festplatten zugreifen, mir ansehen, was mich bis 2011, vielleicht sogar bis Anfang 2012 so beschäfigt und umhergetrieben hat. Es sind einige gar sonderbare Dinge dabei, einige sehr überflüssige und einige sehr schöne. Es gibt Texte, Audiodateien, Bilder. Ich bin sogar in der Lage festzustellen, welche Programme ich damals so benutzte.

Es wurde 2011 gebaut hier in der Stadt, die Gerbersaale wurde restauriert – besser gesagt: das denkmalgeschützte Gewölbe, mit dem die Gerbersaale übermauert wurde. Es lagen deshalb auf dem Hallmarkt riesige Stapel von Armiereisen umher, zwischen denen ich im März 2011 herumschlich, mehr oder weniger arwöhnisch beäugt und trotzdem geduldet von den Arbeitern. Die gaben mir zum Feierabend sogar noch Bescheid, daß ich jetzt mit hinausgehen müsse, weil sie das Tor zum Lagerplatz verschlössen.

 

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Bauesoterik: Auseinanderstrebende Parallelen.
Armiereisen. Baustelle in Halle (Saale), 2011.

 

Armiereisen.

Armiereisen.
Vorgebogene Armiereisenmattenstapel. Baustelle in Halle (Saale), 2011.

 

Ich glaube, meine privates festplattenarchäologisches Experiment ist noch lange nicht bendet. Es bringt mich sogar auf eine sehr – na? – außergewöhnliche Idee: Ich nehme einen USB-Stick, speichere etwas darauf, lasse ihn zwei oder drei Jahre unangetastet liegen. Vielleicht kann ich in drei Jahren die Daten noch lesen und mich dann wieder über mich wundern. Oder brenne ich Daten auf eine CD/DVD? Diese Woche noch werde ich mal nach preiswerten 4GB-Sticks suchen …

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 28. September 2014 waren das Essen, der Abend zuhause.
 
Tageskarte 2014-09-29: XX – Das Gericht. Eine Befreiung von den alten Lebensmustern.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Zwei ältere “harte” Bilder

  1. Sofasophia sagt:

    die tageskarte kommuniziert mit deinen experimenten!! klasse.

    erweiterte bauesoterik! 😉

    das erste bild erinnert mich an meine haarbürtste 🙂

    • Der Emil sagt:

      (Irgendwie wollte der Artikel wohl nicht zur vereinbarten Zeit erscheinen – und war erst weit nach vier am Morgen sichtbar.)

      Die Karte zieh ich täglich aus einem meiner Decks. Dann sollten sich sogar solche Momente zeigen.

      Die Bilder. Ja, das erste erinnert an alles, was Stacheln und/oder Borsten hat bzw. an einen Sternschnuppenschwarm bzw. dessen Spuren. Beim zewiten fühle ich mich an meinen Zahnputzbecher erinnert, in dem schon öfter zwei oder mehr Bürsten staken …

  2. Gudrun sagt:

    Was hat dich damals so umgetrieben auf der Baustelle? Ich kenne das nämlich. 🙂
    Ich habe gerade mal ein bissel im Netzt gesucht? Die Gerbersaale, die Klausbrücke, die Schwemme – das sieht recht interessant aus, und ich wüsste gerne mehr. Eigentlich ist es schlimm, dass ich nur HaNeu von Halle kenne.

  3. Gabi sagt:

    Ist doch schön in alten, fast schon vergessenen Dingen zu kramen.
    Und an Deinen Bildern sieht man, dass es auf die Perspektive ankommt um aus einfachen Gegenständen interessante Ansichten zu machen.

  4. taktgefuehle sagt:

    Mir gefällt der Begriff „Festplattenarchäologie“! Merk ich mir 🙂

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