Ich muß einfach einmal “Danke” sagen
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Gestern, noch war ich nicht ganz wach. Es ging mir wie Irgendlink, der im Halbschlaf Artikel in den “falschen Blog” postet oder seiner überquellenden Phantasie freien Lauf läßt. Gerade hatte ich mir die erst zweite Tasse Kaffee genommen und war vor meinem Computer niedergesunken (ich sitze bei der Arbeit am PC zuhause auf dem Fußboden). Es war genau neun Uhr, als ich versuchte, das nächtliche Geschehen in meinem Blog zu eruieren.
09.05 Uhr: Mein Schmahrtvohn (mit Tatschsgrien) gibt Geräusche von sich. Ich reagierte nicht darauf und schlürfte den goldbraunen, duftenden Morgentrank aus meiner Edelweißtasse. Die Datenübertragung mit dem Internet-Stick war extrem langsam, und deshalb griff ich nach etwa 15 Minuten doch zum Telephon.
Aha.
Eine Nachricht.
Wo war die verflixte Brille?
Endlich fand ich sie – natürlich auf die Stirn hochgeschoben.
hi emil, wir hören viele buchfinken zwitschern am reussufer. oft sagen wir nach dem fertigzwitscher: “buchfink – literatur zum hören” zueinander! 😉
Ui. Sofasophia schrieb mir das von unterwegs. Zur Zeit sind sie und Irgendlink zu Fuß auf Reisen, ohne Ziel (?), um des Unterwegsseins Willen. Und gestern waren sie dort:

Sofasophia und Irgendlink unterwegs
Alle Rechte bei Irgendlick. Mit freundlicher Genehmigung hier gezeigt.

Lagerplatz Nº 4
Idyllischer Lagerplatz am Ufer der Reuss. Alle Rechte bei Sofasophia. Mit freundlicher Genehmigung von Sofasophia.
Ach, wenn ich nur den Mut hätte, einmal einfach so loszuziehen, zu lagern wo es mir gefällt.
Habt ihr eine Vorstellung davon, was diese Nachricht für mich bedeutete? Was das für mich bedeutet? Mit meiner Sendung in einem winzigen Freien Radio eine solche “Wirkung” zu erzielen (es ist nicht mein Slogan, dieses “Literatur zum Hören”, aber ich spreche ihn sehr oft)? Daß Menschen den Gesang dieses Vogels erkennen und sich dazu auch gleich noch an mich bzw. an meine Arbeit im Radio erinnern. Das kann kein Geld, das kann keine materielle Anerkennung erreichen, was diese beiden Sätze in mir auslösten. So ein warmes Kribbeln im Bauch, ein freudiges Ziehen im Herzen und ein Tränchen vor – ja, ich nehm‘ das große Wort auch für solch‘ kleine Momente in den Mund – Glück.
Danke. Danke, ihr zwei, die ihr mir damit einen Moment beschert habt voller Rührung. Und all ihr anderen, die ihr das hier lest: Verzeiht mir bitte, daß ich mich ganz im Lutherschen Sinne darüber freuen wollte. “Wes das Herz voll ist, des gehet der Mund über.” (Matth 12,34)
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 1. Juli 2014 waren die Nachrichten am Morgen, das Treffen im Radio.
Tageskarte 2014-07-02: Die Zwei der Schwerter. (Schonwieder.)


du toller mensch du! daaanke!
herzlichst soso und irgendlink
Und genau diese kleinen Momente des Glücks sind es, die dieses Leben, dieses Miteinander, so wunderbar machen!
seufzend Ja.
Lieber Emil, diese kleinen Glücks-Momente, die sind des Lebens Würze.
Die vergißt man auch nicht.
Wenn ich ehrlich bin (und mich ob des immanenten Lobes nicht schäme) dann war dieser Glücksmoment garnicht so klein.
Solche Momente sind tatsächlich unbezahlbar. Ich freue mich mit Dir.