Von innen nach außen gesehen; von unten betrachtet
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Oft heißt es, ein Perspektivwechsel sei nützlich oder gar notwendig oder angebracht. Manchmal wird er sogar verlangt. Einige Male bereits half er mir. Und ganz zufällig gelang mir gestern ein solcher mithilfe eines kleinen Flattertieres (max. 1 cm bin 1,5 cm Spannweite) an einer Scheibe. Es hatte am Vormittag noch geregnet, dann aber schien die Sonne durch viele Schäfchenwolken hindurch.
Da saß Durchscheinend auf Durchsichtig. Zerbrechliches auf noch Zerbrechlicherem. Ich schien eingeladen, dem Flattertier “den Bauch zu pinseln”.
So sah ich von innen nach außen, so blickte ich von unten auf das Tier (das ich nicht kenne). Ein Anblick, den Menschen eher selten haben können. Für mich war es ein Moment, den festzuhalten es sich lohnte. Weil er auch zeigt(e), das Zartes, Filigranes eine ganz schön haarige Angelegenheit sein kann.
Sichtbares bei einem Perspektivwechsel.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 3. Mai 2014 war die Spielerei mit dem Ei.
Tageskarte 2014-05-04: König der Schwerter.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).



Verwunderlichen Besuch hast du bekommen! Habe eben nachgeschaut, ob es ein Falter der Sorte Buchsbaumzünsler ist! Ist es aber nicht.
Manchmal denke ich, in solchen Besuchern, auch kleinen Vögeln, stecken Seelen unserer verstorbenen Liebsten- ist aber wohl ein Kinderglaube.
Verwunderlicher Besuch, ja.
Kinderglaube ist ein sehr fester Glaube, der uns viel zu früh genommen wurde, glaube (!) ich.
Vielleicht ist es von daher angeraten, uns dem Kinderglauben wieder anzunähern, ihn zurückzuholen…
Mir ist – so glaube ich – ein wenig davon geblieben in meiner Weihnachtszelebration …