Der eheliche Wettbewerb
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“Nein. Nein, nein und nochmals nein. Nicht mit mir. Das nicht.”
So rief sie aus, stampfte dabei mit dem Fuß auf und hatte die Arme in die Hüften gestemmt. Ich liebe sie, wenn sie so wütend ist!
Ausnahmsweise hatte aber ich den sonnabendlichen Kampf um die Fernbedienung gewonnen, und deshalb mußte sie auf ihren Sportkanal verzichten.
Mit einem Pfefferminztee saß ich auf dem Fußboden vor der Couch und startete den DVD-Player.
Als Romy Schneider zum ersten Mal auf dem Bildschirm auftauchte, entschloß sie sich, den Hund doch nocheinmal auszuführen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 15. Juni 2013 war etwas Wiedergefundenes.
© 2013 – Der Emil. Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
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… einfach Klasse!
DAnke.
So wie das wahre Leben nun mal ist. Wunderbar wiedergegeben, lieber Emil.
Ich habe die Tage ein Büchlein verschenkt: Axel Hacke. Das Beste aus meinem Liebesleben.
Manchmal muss Frau einem Mann auch einen Fingerzeig geben, dass er nicht allein auf der Welt ist beim „Ich verstehe diese Frau einfach nicht“ ;o)
Einen schönen Sonntag
Amelie
Aber nur prinzipiell ist das wahre Leben so. 😉
Der Hacke steht mir auch noch bevor, hatt‘ ich ihhn doch auch schon öfter im Buchfink. Er solll neben 1984 diese Woche aus der Bibliothek gehot werden.
Verkehrte Welt 🙂
Nein. Nicht verkehrt. Ich bin doch „die einzige Lesbe dieser Stadt, die Vollbart trägt“, Hausfrau, Prinzessin, Püppchen usw. 😉
also mit romy schneider im tv wüsste ich auch vieles, das ich lieber täte 🙂
vermutlich wird bei modernen partnervermittlungen nach lieblingssendungen gefragt *kicher*
gut, dass sie einen hund hat – immerhin!
schön, wie du die klischees geknackt hast!
Ach das fällt mir jetzt erst auf (und ich hab es so mißverständlich geschrieben): Gut, daß Romy Schneider einen Hund hat – oder die Fußaufstampferin? Wer hat denn jetzt den Hund und wer führt den aus?
(Das ärgert mich jetzt tatsächlich ein wenig, daß ich diesen faux pas übersah!)
ich sah den hund bei der stampferin … 🙂 das missverständliche sah ich gar nicht … auf jeden fall kein grund, dich zu ärgern!
Bei solchen kleinen, beinahe minimalistischen Texten (die, von mir festgelegt, einen literarischen Anspruch erheben!!!), stört mich eine soclhe Ungenauigkeit aber sehr.
Obwohl: Ich könnte es auch zur bewußt hineingeschriebenen Logikfalle erklären 🙁
Danke.
Hallo, lieber Emil, sehr gut diese kleine Geschichte aus dem Leben erzählt. Sie macht, schon am frühen Morgen, einen heiteren Menschen aus mir. Amüsant die Rollen zu vertauschen … :-))
Danke, liebe Grüße, Margot
Abgesehen von dem Rollentausch, der aber so ungewöhnlich nicht ist (ich kenne Männer die lieber Sissi als Fußball sehen), muss ich hier eine Lanze für Romy Schneider brechen. Denn sie ist eben nicht nur Sissi gewesen. Ich glaube, die Deutschen haben zu ihr ein ebenso gespaltenes Verhältnis wie zu Marlene Dietrich – beide wurden sie als Vaterlandsverräter bezeichnet. Das war aber noch eine der harmlosesten Beschimpfungen.
Oh ja, ich bin einer, der Fußball, Boxen, Formel 1 und den ganzen PROFI-Sport nicht sehen mag.
Und Ja, die Schneider ist nicht nur Sisi gewesen, sondern viel, viel mehr!