Ich muß mal wieder hin
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Die Sucherin war in Koblenz und berichtet von der BuGa. Oh – dort war ich auch schon, und die Liebste, die mich jetzt besucht, besuchte mich damals ™ dort.
Die Arbeit brachte mich in die Stadt am Zusammenfluß von Rhein und Mosel. Für diese Arbeit schnitt ich mir damals meinen Zopf ab, den ich immernoch aufbewahre.
Über die Arbeit aber will ich nicht erzählen. An Einiges erinnere ich mich sehr gut. Zum Beispiel an die “durchschlagende” Wirkung dreier Flaschen Federweißens im Herbst 1996. An Düwwekuchen mit Äwwelkompott, den ich in meinem Stammhotel verspeiste. An das Hotel selbst erinnere ich mich gut, ein schmales Häuschen: Hotel Kornpforte, kleine, gemütliche Zimmerchen für durchaus günstiges Geld (die Preise in DM waren nicht viel höher als die heutzutage in Teuro).
In der Rheinischen Landesbibliothek hatte ich mich schon 1995 angemeldet als Leser. Und auch 1995 (?) im November (?) stand ich spätabends auf dem Wilhelm und sang lauthals ein erzgebirgisches Lied.
An einem Sonnabend lief ich – mit meiner Höhenangst – über die Pfaffendorfer Brücke, dann rheinabwärts bis zum Aufgang auf die Feste Ehrenbreitstein. Auch diesen steilen Anstieg schaffte ich. Aber der Eingang dort war nur über eine vielleicht 3 m lange Gitterrostbrücke möglich.
Vor diesem Gitterrost stand ich dann. Hey – über die große Rheinbrücke war ich gelaufen und nun? Nun kapitulierte ich vor diesem Gitterrost? Ja, ich schaffte es wirklich nicht, diesen Graben zu überwinden. Also lief ich wieder hinunter an den Rhein.
Auf dem Rückweg machte ich dann noch einen Abstecher ins Weingut Wagner. Einige Kostpröbchen verleiteten mich dazu, später ziemlich viel Geld für ziemlich viele Flaschen flüssiger Köstlichkeiten mit nachhause zu nehmen. Übrigens jedesmal, wenn ich in Koblenz war. Besonders interessant waren die Weine, auf denen keine Rebsorte angegeben war: Versuchskreuzungen und -züchtungen, die nirgends sonst in Flaschen gelangten als nur in diesem Weingut.
Dann ging es – jetzt sogar am Brückengeländer entlang und mit Ins-Rheinwasser-Spucken – wieder über die Pfaffendorfer Brücke zurück in die Koblenzer Altstadt, ans Deutsche Eck. zum Ausklang des Abends saß ich in der Burgstraße im Irish Pub. Gibts den noch? Und von da aus in Richtung Florinskirche war ein Lokal mit vielen vielen Hexen …
In Koblenz hatte ich übrigens meinen ersten Kontakt mit thailändischer Küche. Der Keller fragte mich, als ich das Essen scharf bestellt hatte, auch noch: “Richtig scharf?” Und ich antwortete: “Richtig scharf.” Seither weiß ich, wie scharf richtig scharf sein kann – und ich liebe es noch immer richtig sehr scharf.
Insgesamt war ich 1994 bis 1997 acht- oder zehnmal in Koblenz, immer für vier bis acht Wochen. Und immer in diesem einen Hotel. Und es hat mir dort wirklich gut gefallen.
Wie schrieb ich oben: Ich muß mal wieder dorthin …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 7. August 2011 war das selbstgekochte (lacht ruhig) Mittagessen – Kartoffeln, Quark und Leberwurst – und die Erinnerungen an eine wunderschöne Stadt und an wunderbare Nächte dort.
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Welches erzgebirgische Lied hast du denn gesungen? Den Vugelbeerbaam oder das Feierohmd-Lied? 😉
LG vom kleinen zänkischen Bergvolk … Eva
Nu „Gelügg auf“! Kaans vun beedn. Iech hob ne „Kuckuck“ von Toler Hans-Tonl gesunge:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=LT192jN5EyE]
Is Original mit’n Anton Günther hob iech of dr Schnell net gefundn.
Lieber Emil,
ich finde Koblenz auch immer noch wunderschön., auch wenn ich in den letzten Jahren nicht mehr so oft hinkomme. Zur BuGa möchte ich aber auf jeden Fall.
Einen guten Start in die neue Woche wünscht
Irmi
Das sind ja schöne Erinnerungen, die Du da erzählst. Vielleicht wäre die Buga wirklich ein Anlass mal zurück zu kehren!? Grüße aus dem Rheinland
Leider sind mir solche Ausflüge heutzutage nicht möglich. Kultur ist im Regelsatz nicht wirklich vorgesehen.
So habe ich ein langfristiges Sparziel 😉
Moin Emil, erzgebirgisches Lied?? Ich kenn nur noch *Rübezahl* bei seinen Zwergen? In seinen Bergen?? Das wars, konnteste aber auch gut schmettern.
Und ich mit meinem Akkordeon und Oma und Opa waren selig in ihren Erinnerungen,
Grüssle Ilo.********
…. schöner Blog, ja der Regelsatz lässt uns für jegliche Art von Kultur keinen Spielraum…. also müssen wir aufpassen das wir nicht *verdummen* und so haben wir auch genug Sparziele …
…. wir wollen unbedingt nochmal ein WE nach Hamburg, waren vor 1 Jahr für 1 Tag dort und das hat uns sehr sehr gut gefallen… na ja vielleicht klappts ja noch in diesem Jahr … wir strengen uns an 🙂
…unseren Urlaub haben wir gesponsert bekommen, ansonsten wäre auch Urlaub nicht drin …
Sorry wenn ich lange keine Kommis bei dir dagelassen habe , bin noch nicht wirklich hier in meiner Trostlosigkeit angekommen, schwelge noch in Urlaubserinnerungen 😉 bis dann und schönen Tag !
Na, da hast Du doch ein Ziel! Abgesehen von der Stadt, finde ich die unterschiedlichen Bundesgartenschauen sehr interessant. Schon dafür würde ich anreisen.
Liebe Grüße
Elvira
BuGa ist mir zu – zu – zu unpassend.
Aber als Stadt … Ich spare.