Drei Arten, Steine zu behauen.
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Das Interview – fast ungeschnitten, so geführt, wie es zu hören ist – wirkt auch bei mir noch nach. Das Gedicht ist meine Elephantasie gewesen – drei Jahre ist das schonwieder her …
Passend zu dem Gespräch fand ich am Sonntag beim Sortieren eine Postkarte. Auf ihr sind drei Steinmetze zu sehen, die an Steinblöcken arbeiten. Einer behaut einen Stein. Ein zweiter arbeitet an einem Spitzbogenfenster. Und der dritte baut eine Kathedrale. “Auf die Vision kommt’s an.”
Oha. Ich behaue den Stein. Mehr, so empfinde ich es, leiste ich gerade nicht. Und trotzdem habe ich in diesem Gespräch mit Tina von Visionen gesprochen, die ich habe, von Träumen, die ich mir erfüllen möchte: Leben in Irland zum Beispiel. Den Camino möchte ich einmal gehen. Ein von mir geschriebenes Buch gedruckt in der Hand halten.
Auf die Vision kommt’s an. Auf den Traum. Nicht auf ihre / seine Verwirklichung?
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 27. April 2014 waren das Ausschlafen, die Stunde in der Wanne, der Abend zu zweit.
Tageskarte 2014-04-28: Das As der Kelche.


vielleicht auf beides?
Eben, warum nicht beides wollen und suchen?
Ich denke auch, auf beides. Natürlich wird es fast nie möglich sein, alle Visionen, die man hat, zu verwirklichen. Aber wenn es immer nur bei Visionen bleibt, finde ich es zumindest für mich, doch recht frustrierend.
Wobei man sicher auch lernen muss, Geduld zu haben und seine Erwartungen nicht zu hoch zu stecken.
Denk ich halt.
Natürlich auf beides – aber zunächst, zunächst muß ich Visionen, Träume haben.
Irgendwie (hallo Irgendlink) ist es also doch zuvörderst die Vision …
Zuvörderst schillern die Visionen.
Erfüllung kann schal sein. Muss aber nicht, gibt Paradiese!
Nun möcht ich gern vor der Erfüllung wissen, ob’s schal wird oder anders …
Die Erfüllung von Visionen kann nicht nur schal, sondern mitunter gar frustrierend sein …
*nick*