Politik in der Vorschau – Bundestagswahlen
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Am Sonnabend in der Mitteldeutschen Zeitung fand ich diese Meldung:
Umfrage: Zuspruch schwindet
BERLIN/DPA. Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kommt bei den Bürgern nicht gut an. Auch laut ZDF-Politbarometer wollen ihn nur noch 25 Prozent der Wähler als nächsten Regierungschef sehen. Selbst unter den SPD-Anhängern sagten nur noch 63 Prozent, sie sähen den eigenen Kandidaten lieber im Kanzleramt als Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU). Im Dezember waren es noch 79 Prozent.
Quelle: Artikel der MZ.
Die MZ gibt als Quelle das ZDF-Politbarometer an – das mußte ich doch nachlesen: Wortwörtlich steht dort «Bei den Anhängern der Linken wollen sogar mehr als doppelt so viele lieber Merkel (56 Prozent) als Steinbrück (25 Prozent).» Also ich möchte gern wissen, wie diese Aussage zustandekam!
Dann las ich auch noch diesen Artikel im Heute.de – aber eine Antwort auf meine wichtigste Frage fand ich auch dort nicht.
Das Merkel und der Steinbrück: Die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub. Die haben die Deutschen nicht zum ersten Mal, glaube ich mich zu erinnern. Aber um solche Umfrageergebnisse für die Gravitationsgebeutelten Mundwinkel zu erzielen, muß die Fragestellung schon eine sehr spezielle gewesen sein.
Mich interessiert jetzt: Was wurde gefragt? (Genauer Wortlaut und bitte die exakte Folge aller gestellten Fragen dazu – inclusive eventuell vorgegebener Antwortmöglichkeiten.)
Manipulation der öffentlichen Meinung? Unmöglich oder hier mit voller Absicht erfolgt?
Wenn es auf diese beiden Unmöglichkeiten hinausläft, dann werde ich mit ungültiger Stimme wählen – und ich hoffe, daß das sehr, sehr viele tun werden. Ein Wahlergebnis mit 75% ungültiger Stimmen wäre doch mal ein Novum???
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 12. Januar 2013 waren das Ausschlafen, extrem leckeres Essen, ein Spaziergang.
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Wenn die paar , die noch wählen gehen ..auch noch ungültig wählen sollen…? Du rufst ja zum Ungehorsam auf.
Habe gerade einen Bericht gehört, das der größte Teile der Wähler erst in der Kabine überlegen WO sie ihr Kreuzchen machen…
Ich halte das sowieso für ein KaspeleTheater..
Alles im Sinne des Grundgesetzes Artikel 20, Absatz 4: Recht zum Widerstand!
Und ziviler Ungehorsam ist nicht das schlechteste der Mittel.
da mag man wirklich nicht mehr wählen gehen … da bleibt nur die Opposition zu stärken …
Auf Umfragen gebe ich eh nix. Meine Entscheidung versuche ich alleine zu treffen und meistens läuft es darauf hinaus, das ich das für mich kleinere Übel wähle. So wirklich überzeugend ist für mich niemand. Wobei für mich CDU und FDP von jeher von vorneherein ausscheiden. Hab ich noch nie gewählt, werde ich auch nicht tun. Die Auswahl treffe ich ergo in der anderen Ecke, nur das es die so wirklich markant ja gar nicht mehr gibt. Und den Grünen habe ich HartzIV bis heute nicht verziehen. Aber ich will, das Mutti geht.
Mutti? Hm. So habe ich das Merkel nie genannt. Aber ihr MHD ist schon lange abgelaufen …
eigentlich noch ziemlich planlos, wie ich kommentier, da finde ich sozusagen simultan den Link : http://halbeskilo.org/2013/01/13/unterschriftensammlung-bitte-unterzeichnen-es-ist-wichtig/
da geht es um die Privatisierung der Wasserrechte. oh, kann das sein ->> Weltbank wollte den Regen privatisieren??
Grüß dich Emil!
Magst du auch gerne
Haiku & Co….
Ich liebe sie alle!
HERZ-ens-Grüße aus dem erfreulicherweise winterlichen Sankt Florian.
M.M.
Ja. Haiku und Tanka und Senryū und natürlich die 28er … Eine solche Form hat mich schon manchesmal gerettet 😉
Ungültig wählen ist auch eine Wahl – allemal besser als nichts zu wählen
Eigentlich bin ich der Meinung, dass man wählen gehen sollte. Denn ohne Wahlabgabe sagt man ja, dass es so ok ist, wie die anderen gewählt haben.
Nur wird das sehr schwer. Keine der beiden Kanzlerkandidaten sagen mir zu. So kann ich einfach nur die weniger schlimme Partei wählen.
Reblogged this on Rund um den Kabinettstisch und kommentierte:
So schaut’s aus. Realität desillusioniert …
Nicht wählen gehen ist das Schlimmste, was man / frau machen kann. Dann finde ich die Idee zum kollektiven Ungehorsam schon effektiver.
Allerdings interessiert es die Oberen nicht, was das Volk denkt …
Es gibt mehrere gute Möglichkeiten mit Wahlen umzugehen. Die Stimme ungültig machen ist nur eine davon. Die bequemste ist das Nichtwählen. Wahlen sind immerhin an Sonntagen und da ruhte selbst Gott. Außerdem wurden 2009 mehrere Parteien von der Wahl ausgeschlossen. Eine schöne Idee ist aber auch das Zufallsprinzip. Einfach aus der Wahlkabine „Sag mal jemand: Stopp!“ rufen.
Das wäre eine Option, denn ich bin nicht wieder bereit, das kleinere Übel zu wählen. Es hat Hartz IV gebracht und Afghanistan, und noch so einiges mehr. Vielleicht muss man manche Dinge von unten her aufrollen. Ich sehe mich einfach mal in meinem Stadtbezirk um, also auf kommunaler Ebene.
Gruß von Nebenan.
Ungültig wählen ist eine Option. Was mich bislang daran hindert ist, dass diese Stimmen noch nicht mal eine mediale Meldung wert sind. Die Nichtwähler werden wenigstens beziffert – für aber gar keine Option. Ich bin deshalb immer noch für ein Feld auf dem Wahlzettel … nennen wir es mal „Protestwähler“ – damit wäre auch der Wähler-Unmut zählbar/wählbar.
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