Das Regelmäßige ist eine endgültige Form.
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Jedenfalls, wenn ich Arne Dahl und einem Protagonisten aus dem gerade ausgelesenen Buch glauben darf:
» Irgendwann vor langer Zeit hatte sein Leben stagniert und, wie seine Glatze, seine endgültige Form angenommen. Es war ein sehr bewußtes Stagnieren gewesen. Das Regelmäßige lag in seinem Wesen, das Korrekte, das Legitime, das, was es schwarz auf weiß gab. Er hatte immer geglaubt, daß die Menschen im allgemeinen so waren wie er, fleißig arbeiteten, nicht mit den Krankmeldungen mogelten, ohne zu murren ihre Steuern zahlten, dem universellen Regelkanon folgten und sich durchschnittlich fühlten, ohne besondere Höhen und Tiefen. «
Arne Dahl: Misterioso. S. 163 f. Ungekürzte Taschenbuchausgabe Februar 2006
© der deutschsprachigen Ausgabe 2002 Piper Verlag GmbH, München
ISBN 978-3-492-26159-3
Nein, ein solches Leben möchte ich nicht, nicht ein so nivelliertes. Selbst zu DDR-Zeiten war ich weniger angepaßt. Und auch der, der so über sein Leben denkt, ändert seine Meinung im Buch.
Es tat dem Lesevergnügen absolut keinen Abbruch, daß ich den dazugehörigen Film vor langer Zeit einmal sah.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Das Gute am 15.08.2017 waren der Einkaufsbummel, das Nicht-Finden und -Kaufen, Dr. Who am Abend.
Die Tageskarte für morgen ist V – Der Hierophant.
© 2017 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Lieber Emil,
„selbst zu DDR -Zeiten war ich weniger angepasst“.
Mein lieber Herr im Himmel, im katholischen Rahmen dem geklauten Ehrentag der Jungfrau Maria abgeändert.
Jeder ehemalige DDR Bürger verfügt über eine großartigere Sehnsucht, die er glaubte sich erkämpfen zu können in einer friedlichen Revolution.
Das im anderen Teil Deutschlands nichts dafür getan wurde, zeigt alles.
Wach auf!
Wie bitte, im anderen Teil Deutschland gab es also nur angepasste Bählämmer. Da möchte ich vehement widersprechen. Wir hatten andere Sehnsüchte und Ziele und angepasst war ich damals nicht und bin es heute erst recht nicht.
Ich erinnere an Brockdorf, Whyl, Cattenom und an die anderen Protestdemos – oder, aber das war nach der Wende an Stuttgart 21
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Ach Petra: das hat Arabella auch nicht geschrieben, daß es da nur angepaßte usw. usf. gab. Sie und ich wissen sehr wohl, daß es immer solche und solche gibt.
Und nun werde ich keine weiteren Kommentare zu diesem Thema mehr freischalten.
Liebe Arabella, dort wurde auch getan. Aber es wirkte anders. Und es gibt immer solche und solche Menschen.
Ich werde zu diesem Thema keine weiteren Kommentare freischalten.
Wenn jemand aber genauso leben mag, glücklich damit ist, wer ist dann ein Richter?
Darf sie/er doch. Nur: Ich möchte nicht so, ich.