Wie nebenbei entdeckt
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Heiko Moorlander war in den letzten Tagen hier in der Nähe unterwegs. Der menschenscheue Künstler aber war weder bereit, mir ein paar Fragen zu beantworten, noch sich bei seinen Kreationen ablichten zu lassen. Ich respektierte seinen Wunsch. Doch zumindest die Titel der beiden hinterlassenen Bodenplastiken nannte er mir.
Heiko Moorlander – Landing Stripes
Auf dem bereits keimenden Grün eines Feldes tauchen wie aus dem Nichts die Spuren eines Fahrzeuges auf. Der international bekannte Mudartist Heiko Moorlander experimentierte in der Nähe von Halle (Saale) in Zscherben mit einem Flugauto, das er aus einem Trabant P601, einer LOM-58/II und dem Fahrwerk eines IFA – P3 selbst konstruierte und baute. Wer genauer hinsieht, erkennt das von Moorlander in mehreren grandios gesetzten Touch-and-Gos hinterlassene Muster auf dem Feld.
Heiko Moorlander – Raw Cut
Bei der Erkundung der Gegend für “Landing Stripes” schuf er dieses extraordinäre Werk. Das eingesetzte Hilfsmittel soll ein auf der Hinterachse balancierter RS14/36L (ab 1963 als RT315 bezeichnet) gewesen sein. Diese asymmetrische Spurführung bei beinahe artistischem Einsatz des Fahrzeuges ist charakteristisch für Moorlanders “Aufrisse”.
(Ja, manchmal spinne ich mir Geschichten zu meinen Bildern zusammen und suche mir die Details dazu aus diesem unerschöpflichen WWW).
Diesen Artikel widme ich dem Europenner.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 10. Februar 2016 waren die überraschend gut ausgefallenen Laborwerte, ein nervenzehrendes Redaktionstreffen (trotzdem gut!), gute Bilder.
Tageskarte 2016-02-11: Die Neun der Kelche.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).




Der Tag heute kann nur gut werden. Dein heutiger Beitrag hat ihm jedenfalls einen guten Start beschert. Ich glaube mich zu erinnern, Spuren dieser Kunst auch hier gesehen zu haben 😉
Hier aufm Dorf waren wenigstens keine Schaulustigen im Weg 😉
(Vom Bus zum Arzt sind etwa 800 m – was zusehen ist, findet sich im etwa 100 m breiten Abstand zwischen altem Dorf und EFH-Siedlung am Rande.)
Oh, da steckt er also, der Heiko. Super, dass du mitchronierst. Hier in der Nähe glaubte ich neulich auch Spuren von ihm gefunden zu haben, doch die seien gefälscht, meinte der dazu gefragt (Haupt-)Chronist Irgendlink. Gut, dass du Heiko persönlich gesehen hast. Ich kenne ja erst seine Schwester.
Manchmal braucht es ein wenig Glück und Langeweile 😉
Ein wenig erinnern mich die Reifenspuren an die Kornkreise. – Das ist ja toll, dass du ihn persönlich kennenlernen konntest.
Ach ja, von meinem Küchenfenster im Dörfchen konnte ich solche Kunst oft sehen, von wem auch immer. Es gibt immer irgendwelche Nachahmer. Wenn ich ehrlich bin, mir fehlt das manchmal, denn in der Stadt geht so etwas oft unter.
Feine Fotos von dir auf den Spuren der Kunst. 🙂