Archiv der Kategorie: 2026

Posts des Jahres 2026

081.2026: Mittagsschlaf

Der sollte öfter unter freiem Himmel gemacht werden.

Da steht diese Bank. Diese grüne Bank. Ich sehe sie fast jeden Tag, wenn ich den Weg ins Büro etwas abkürze. Oder: Den Weg vom Büro nach Hause.

Es ist der Südfriedhof, über den ich schneller heimkomme. Durch das kleine Tor hinten auf den Hauptweg, dann nach links am Brunnen vorbei. Die große Kastanie und die alte Linde […] Weiterlesen

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080.2026: Nix gesehen

Auf der Suche nach interessanten Motiven.

Gestern war ich wieder in der Stadt. Ich besuchte zwei Öffentliche Bücherschränke, stellte in den einen fünf Bücher hinein. Aus dem anderen nach mich ein Buch mit, in dem wissenschaftlich-phantastische Erzählungen (ja, aus der DDR) zu finden sind. Und solchen Lesestoff liebe ich!

Außerdem hatte ich […] Weiterlesen

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079.2026: Plötzlich Hektik

Mißverständnis auf Grund von Verpeiltheit.

Da verabredeten ich und jemand anders ein weiteres Telefonat, in dem eine Aktion genauer bestimmt werden sollte.

Heute kam die Frage, ob es bei 17.00 Uhr bleiben würde. Und ich sagte ja, weil ich ja auf das Gespräch wartete. Daraufhin bekam ich den Hinweis, wo ich das Fliewatüüt parken soll. Mitten in der Stadt, hinter einer Baustelle, in der sich alles, alles staut. Dezente Hektik kam auf. Wenn das Einfädeln im Reißverschlußverfahren und das Freihalten von Kreuzungen […] Weiterlesen

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078.2026: Nicht der Rede wert

Es kommt dennoch über den Tag so einiges zusammen.

Gar so viel auf eigenem Mist herumdenken tut nicht immer gut. Deshalb hörte ich heute vormittag wieder damit auf. Stattdessen widmete ich mich: dem Abwasch, dem Wäschewaschen, dem Annähen von zwei Knöpfen, dem Scannen einiger Zettel, dem Einkauf und dem Träumen. Besonders die letzten beiden Dinge waren durchaus erfolgreich. Neben dem Aufgezählten geschah noch eine ganze Menge, die ich normalerweise nicht bemerke und deshalb […] Weiterlesen

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077.2026: Aus dem Denkicht

Wünsche, Bedürfnisse, Bedürftigkeiten – ich will sie kennen.
Und zwischen ihnen unterscheiden können.

Wachwerden. Den eigenen Bedürfnissen nachspüren, vor allem denen, die nicht so ganz nach meinem Wunsch erfüllt werden können. Sie sind ja seit vielen Jahren schon etwas, das mich beschäftigt. Ich weiß, daß ich bedürftig bin, auf ganz unter­schiedlichen Gebieten; und ich weiß auch, daß ich mich im Rahmen meiner eigenen Möglichkeiten jetzt darum kümmere, diese Bedürftigkeiten (und ja, damit auch Bedürfnisse) zu erfüllen […] Weiterlesen

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076.2026: Rapport

Oder: Warum ich am Wochenende keinen Blogtext schrieb.

Am Freitag fuhr ich noch am Vormittag los, um auf einem weiteren „Mittelalter”-Markt das Publikum zu unterhalten und meinen Bildungsauftrag zu erfüllen. Ich mag es, wenn ich genug Zeit zum Aufbauen und Einrichten habe, all das in aller Ruhe erledigen kann. Danach ist es mir auch recht, eine längere Pause zu haben. Am Abend vor dem Markt sitzen die Händler und Handwerker und Wirte und Künstler beieinander, in sich immer wieder verändernden Gruppen und Grüppchen. Es wird geschwatzt, gegessen und getrunken, philosophiert und gesponnen […] Weiterlesen

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075.2026: Uffzele

Den erzgebirgischen Ausdruck suchte ich zuerst vergebens.

Einmal mehr habe ich etwas Notwendiges geschafft: Bis auf den Rucksack ist der Krempel fürs Wochenende seit gestern im Fliewatüüt verstaut. Daher das „Uffzele”.

Heute war dann noch der Abwasch zu erledigen. All der Kleinkram in den Rucksack zu packen. Überall der Strom auszuschalten. Meine Lustlosigkeit auszuhalten. Ja, die ist immer da in den letzten Stunden […] Weiterlesen

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074.2026: Wünsche

Da ereilte mich ein Denkanstoß – ich geb ihn gern weiter.

„Wenn ich es nicht schaffe, meine Wünsche zu verwirklichen, dann habe ich auch nichts und niemandem, dem ich die Schuld dafür geben kann, außer mich selbst.”

Man könnte das auf den ersten Blick für einen richtigen, vernünftigen Satz halten (im Rahmen der Mensch­lich­keit, der Physik und der Gesetze) […] Weiterlesen

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073.2026: Geschafft

Ein Unterschied wie Tag und Nacht, sogar noch krasser.

Es gibt tatsächlich anstrengende Tage, die guttun. Von denen, die so wie heute sind, hätte ich gern mehr. Denn bei allem, was getan werden mußte, war heute zum einen ein gutes Gefühl dabei und zum anderen war alles Erwartete und Erhoffte erreichbar. Selbst das Unerwartete, Unvorhergesehene wurde schlußendlich zufriedenstellend gemeistert […] Weiterlesen

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072.2026: Und sonst so …

Heute weiß ich auf eine unbestimmte Frage nicht zu antworten.

Es gibt sie ja, diese Menschen, die ein zuendegehendes Gespräch am Leben erhalten möchten. Ich höre da: „Und sonst so?”

Eine Antwort darauf fällt mir in der Regel schon schwer. Es gibt Gesprächspartner, denen ich darauf mit einer Gegenfrage antworten kann: „Möchtest Du eine Antwort in Bezug auf Familie […]“ Weiterlesen

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