Notiert zum Unbenennbaren, irgendwann, irgendwo.
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In meiner Handschrift (ich nenne sie Kurrent, weil sie ganz sicher kein Sütterlin ist)
habe ich zwei Sätze notiert.
Text im Bild:
„Fast alles haben wir Menschen bis heute mit Namen versehen, diskutiert, eingegrenzt, scheinbar beherrschbar gemacht. Aber in den Nächten bemerkt jede Einzelne, jeder Einzelne, daß das Alte, Unbenannte und Unbenennbare immer wieder auftaucht und durch die Köpfe wandert.”
U. a. dieses Blatt fand ich beim Aufräumen und Ergänzen meiner Scriptoriums-Kiste. Irgendwann zwischen Frühjahr 2021 und Herbst 2023 habe ich das auf einem der von mir mitgestalteten Märkte oder anderen Ereignisse geschrieben. Und seither lag es im Blog, in der Kiste, vergessen und übersehen. Ich meine, daß ich dabei nicht nur an Alpträume dachte, sondern auch an Sehnsüchte, leidenschaftliche Herzenswünsche und anderes. Denn ich träume ja wirklich auch Unbenennbares, nicht nur aus Scham Unbenennbares. Sondern Zeug, daß sich jeder Beschreibung, jeder Nennung entzieht.
Außerdem wollt' ich ja schon lang mal wieder etwas von meiner Handschrift herzeigen. Auch wenn ich erst jetzt bemerkte, daß in der drittletzten Zeile der Bogen des u beim „und” fehlt.
Erinnerung des Tages:
Bei so manchem gefundenen Zettel erinnerte ich mich an die lachenden, stolzen Kindergesichter an meinem wackeligen Tisch.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden war ich am 25. Februar 2024 mit dem weiteren Sortieren der Kiste, mit Geschriebenem, mit etwas Zeit im Stadtzentrum.
© 2024 – Der Emil. Text & Bild unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Das muss ich aber „uebersetzt“ haben. 😉
Hab ich doch gemacht (gleich unter dem Bild, der etwas größere Text).
Es ist seit über zwanzig Jahren meine alltägliche Handschrift.
Ooops und sorry! Das war mir entgangen> 😞
It’s all okay. Maybe I should have it marked more recognizable?