Zumindest wäre eventuell einer möglich gewesen.
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Es klingelt. Niemand wird erwartet, auch nicht der Briefträger oder Paketbote. Es klingelt zum zweiten Mal. Dann wird an die Tür geklopft. Okay, Ich ziehe mir Hose und Shirt an und sehe durch den Spion nach draußen. Da steht niemand. War ich zu langsam, ist die Person schon weg? Ich frage durch die Tür hindurch: „Wer ist denn da?” Im Treppenhaus brennt kein Licht, dabei ist das durch Bewegungsmelder gesteuert. So schließe ich daraus, daß niemand mehr vor meiner Tür steht, und gehe wieder zurück in die Küche. Wer mich da wohl besuchen wollte? Vielleicht einmal mehr jemand von der „Energieversorgung” oder von einer der Was-weiß-ich-denn-Agenturen, der irgendwelchen Leuten irgendwelche überflüssigen Verträge aufschwatzen wollte …
Spät am Abend brachte ich noch den Müll weg und schaute in meinen Briefkasten. Leer, nichts drin, keine Rechnung, keine Mahnung, keine Werbung. Keine Nachricht. So bleibt es dabei: Ich habe keine Ahnung, wer mich da besuchen wollte.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 1. November 2023 war ich zufrieden mit der störungsfreien Fahrt, mit einem unerwarteten Wiedersehen mit einem meiner Vettern, mit den neuesten Erkenntnissen (und Todesnachrichten) aus dem Dorfklatsch.
© 2023 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Lieber Emil,
waren das vielleicht die Halloween Monster, denen du zu langsam warst und die dann wieder gegangen sind. Warst du wirklich mit den Todesanzeigen zufrieden?