Das sind die mich beschäftigenden Sätze.
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Vor ein paar Tagen erwähnte ich irgendwo (es war nicht hier), daß ich nicht weiterlesen konnte in diesem Buch. Weil ich über das dort Geschriebene nachzudenken hatte.
Mangel! – der Keim der Zerstörung für das, was Menschlichkeit heißt? Mangel und der Urtrieb der Selbsterhaltung – der kürzeste Weg zum Mord.
Jochen Laabs: Der Ausbruch. Roman einer Verführung. S. 51
Berechtigte Ausgabe für buchclub 65, 108 Berlin
© Mitteldeutscher Verlag Halle-Leipzig 1979
Lizenz-Nr. 444-300/116/81 · 7001 – Best-Nr. 638 874 1 BC
Die Kurzfassung.
Der Protagonist schaut dabei auf seine Nachkriegserfahrung. Ich auf mein tägliches Leben. Die Frage kann ich bejahen. Wie vielleicht viele, die armutsbetroffen sind und damit unter diesem und jenem und noch einigem weiteren Mangelnden leiden bzw. sich in diesem Mangel eingerichtet haben, sich darin einrichten mußten.
Aber der kürzeste Weg zum Mord? Da muß meiner Meinung nach zusätzlich zum Urtrieb der Selbsterhaltung mindestens noch eines von den beiden hinzukommen: Verzweiflung, Skrupellosigkeit. Wobei letztere aus erster folgen kann. Bei mir zum Beispiel entstand aus der Verzweiflung auch eine Hoffnungslosigkeit, aber keine allgemeine Hoffnungslosigkeit.
Ich höre schon den Einwand: „Aber Du leidest doch keinen Mangel? Du hast eine Wohnung, Du kannst Dich sattessen, hast Wasser und Klo und Internet. Wo ist da ein Mangel? Du jammerst auf viel zu hohem Niveau!” Nun, das Nachdenken darüber überlasse ich euch
Wann war ich zuletzt im Kino? Klar, ist nicht lebensnotwendig …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 13. Juli 2023 war ich zufrieden mit den eingeladenen Sachen, mit den wenigen Fusseln, die die mitgewaschenen Filter verursachten, mit den Jalapenos (Doppelbrenner, wie ich schon nach dem gestrigen Probieren feststellte).
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

