Ach schreibt's doch selbt fertig!
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Schau nur die Wolken an, die grauen,
und achte bloß nicht auf den blauen
Himmel oder gar die Sonne!
Bemerke nur den grauen Staub
und nicht das frische, grüne Laub!
Erfreu Dich nicht am kühlen Schatten.
Vergiß, was wir an Schönem hatten.
Verleugne besser jede Wonne.
Und schimpfe über alles Lichte!
So machst Du jede Freud' zunichte.
Dann drückt das Leben Dich als Last,
dann gibt es nichts mehr, was Dir paßt.
Es fühlt sich an wie eine Tonne
auf Deinen Schultern. – Wär das gut?
Zum Leben braucht's auch Übermut!
Etwas Aufmunterungsreimerei für mich selbst. Und auch, wenn die Abtrennung der letzten Zeile von ihrer Strophe dem geschuldet ist, daß es für mich irgendwie unfertig ist, daß ich kein rechtes Ende (vor allem: kein happy end) finden konnte, daß es im Kopf noch auf dem Haufen Fertigschreiben liegt: Vielleicht findet ja jemand von euch den krönenden Abschluß dieser Stegreifreimerei (ja, wirklich aus dem Stegreif gereimt). Oder empfindet ihr es gar als fertig?
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 21.05.2022 drei neue Miniaturen (eine davon mit der Möglichkeit, weiter ausgebaut zu werden), ein sonderbares Preisschild beim Discounter, die Musik von CCR und Jethro Tull.
Für morgen zog ich die Tageskarte II – Die Hohepriesterin.
© 2022 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung).


Perfetto!
Vielen Dank!
(Und doch hab ich jetzt noch ein einzelnes Wort geändert: alle -> jede.)
Doch ohne Schatten gibt’s kein Licht,
drum gib gut acht, dass es Dir nicht
zu eng wird in der Wohlfühlzone!
Denn höre, was Herr Goethe spricht,
artig gereimt zu dem Gedicht:
“Nichts ist schwerer zu ertragen
als eine Reih’ von schönen Tagen!“