Aber eigentlich geht es mir beinahe gut.
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Ich drücke mich. Ich drücke mich vor dem Beitrag mit den Bildern der Radonquelle. Ich schiebe einige Transkriptionen noch immer vor mir her. Ich prokrastiniere zur Zeit sehr viel.
Zu vielen Dingen kann ich mich nicht (mehr) aufraffen. Zu anderen Dingen fehlt mir die Lust. Manchmal sitze ich nur schwitzend am Tisch vor einer leeren Seite meiner Kladde und schlürfe in die Luft starrend Kaffee oder (kalten) Tee. Selbst das tägliche Schreiben kümmert nur noch vor sich hin.
Das sind Auswirkungen der hohen Temperaturen und des mir verhaßten Schwitzens. Dennoch ist da auch die Angst, daß das wieder eine heftige(re) depressive Episode ist oder werden wird.
Ich fühle mich unwohl, aber es geht mir nicht schlechter als sonst. Nur die Wärme macht mir zusätzlich zu schaffen. Nur die Wärme. Ja, der Selbstwert leidet unter diesem Mißgefühl: Wieso schaffe ich das nicht, was sonst spielerisch zu schaffen ist?
Aufpassen wie ein Schießhund (Was für eine Redewendung!), daß es nicht hinuntergeht in die Depression. Es ist anstrengend. Das mitzuteilen aber hilft mir dabei, mich davor zu schützen.
Danke, daß ihr mich mit Ratschlägen und Tips verschont.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 20.05.2022 die funktionierenden Ventilatoren, drei Kannen kalten Tee, die Entspannung in der Wanne.
Für morgen zog ich die Tageskarte XVII – Der Stern.
© 2022 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich schicke keine Ratschläge, aber gute Wünsche! Ich weiß, wie viel Kraft es kostet, das durchzustehen. 🍀