2021,017: Zeit für …

Ja, ich habe mich hochgeschlafen.

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Dann ist da plötzlich die Zeit, in der Du alle Zeit der Welt hast, um endlich all die Dinge zu tun, zu denen sonst nie Zeit ist. Wunderbar. Ja, wunderbar. Denn als erstes hatte ich Zeit, mich zu erholen. Dann war ich zu müde für das meiste. Also habe ich versucht, mich auszuschlafen. Wochenlang. Aber von sieben Stunden Schlaf schlief ich mich hoch zu knapp neun Stunden. Plus einer weiteren Ruhepause, die ich unbedingt brauche. Und nun, nun habe ich von all dem, zu dem ich ja jetzt Zeit hatte, einfach nichts in Angriff nehmen können, nichts erledigen können. Oh, keine Sorge, das ist nicht schlimm, denn nichts davon ist wirklich wichtig. Das waren und sind und wären alles »nette« Dinge. Und wenn ich mit denen noch einige Zeit warte, bis ich wieder einen passenden Elan verspüre, dann paßt das auch.
 
Und nein, mir hilft da kein Sport, keine Sonne und auch nicht, wenn ich zwanghaft zu lächeln versuche. Zwang ist für mich Gift.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 17.01.2021 waren positiv ein paar Bilder und Faulheit.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Königin der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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5 Antworten zu 2021,017: Zeit für …

  1. Nati sagt:

    Irgendwie kenn ich das auch, lach…
    Da denke ich immer im Winter, in der Garten freien Zeit, habe ich endlich Zeit für dieses und jenes. Und ehe ich mich versehe ist es wieder März und der Garten ruft.
    Wie verhext.

  2. darin sind wir uns ähnlich

  3. frauholle52 sagt:

    Du machst alles richtig! Zwang kann weg!

  4. wildgans sagt:

    Freiheitsliebende Menschen können keinerlei Zwang ab…
    Einfach oft da sitzen, oder absichtslos rumspazieren, das Gesicht in die Sonne halten, so sie mal da ist – und es sich gönnen, all das, auch über die Müdigkeit nicht schimpfen, sondern schlummern, wenn es geht, kein rasender Hyperaktivling sein…
    Gruß von Sonja

  5. wildgans sagt:

    Vielleicht passt das aus meinem alten Sammlung Dieterich-Buch noch dazu:
    „Such in der Arbeit deine Ruh,
    Nachdem du emsiglich den Himmel angefleht,
    Die Arbeit ´hört der Welt, dem Himmel das Gebet,
    Der Müßiggang der Höllen zu.“ (Christian Wernicke)

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