Träumen in Serie.
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Wieder träumte er von diesem verwinkelten Haus, das sich – er weiß es genau – aus dem Bauernhof der Großeltern, der Jugendherberge in jener alten Burg, einem Schulgebäude in der Stadt und einem Wochenendbungalow zusammensetzt. Das Traumhaus hat Räume aller dieser anderen Häuser, sie sind verbunden mit den absonderlichsten Wegen, die er jemals gegangen ist. Wie jedesmal schien dieser Traum die Fortsetzung dessen zu sein, den er das letze Mal von genau diesem Haus hatte. Wieviele Teile hat diese Serie mittlerweile? Er weiß es nicht. Aber wenn er im Traum durch die alte, hohe Tür hineingeht, ist es wie ein Nachhausekommen. Und dann hört er die Stimmen wieder. Es ist nicht nur eine Person. Es sind mindestens zwei. Eine keift und wertet alles ab, was er erkennt im Haus. Die zweite murmelt, beinahe unverständlich, Geschichten zu den Dingen, die er sieht; an manche vermag er sich im Traum erinnern, vage, aber sie rühren etwas in ihm an.
Und jedesmal nach diesem Traum kann er sich an das Gebäude erinnern und an die Erinnerungen, an die er sich im Traum erinnert hat.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 01.03.2018 waren Gelesenes, Weggeräumtes, frisches Brot mit Spiegelei.
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Kelche.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Immer wieder dasselbe Haus, innen ein veränderter Grundriss, es ist ihr Haus und doch nicht ihres. Solche Träume kennt sie auch.
Und auch in richtigen Fortsetzungen?
Manchmal, manchmal bin ich mir des vorangegangen Traumes bewusst und es scheint anzuschließen. Aber auch mit Details, bei denen ich im Schlaf schon denke, aber das war doch schon … abgeschlossen, geklärt, erkämpft.
schreibst Du auf an was Du Dich erinnerst? Ich habe Träume, die wie Geschichten sind. Ich schreibe sie auf. Manche sind verwirrend und offensichtlich absurd und aus anderen werde ich irgendwann später schlau – oder auch nicht – doch dann ist es immer noch spannend zu lesen.
Manchmal schreib ich es auf. Oft haben andere Dinge Priorität und dann ist der Traum schnell vergessen — doch das Gefühl bleibt …
…ist wie ein Nachhauskommen! Warmes Gefühl!
Jahrelang gab es in meinen Träumen Ähnliches, nur war es ein kleiner Campingplatz mitten Wald und an einem Plätscherbach gelegen.Eine meinem Alltag entgegengesetzte Gegend. In den Jahren später war ich leider nie mehr dort. Sei froh über dein Traumhaus!
Wenn das Haus, wie manche Traumdeuter sagen, für einen selber steht, so ist es ein schönes Bild – und sehr beruhigend, dass du in Fortsetzungen träumst
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