Ich hab‘ da mal ’ne Frage (Nº 037/2018)

U. A. w. g.

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Wenn ihr euch auf etwas … nunja, vorbereitet, auf etwas zuwartet: Gebt ihr euren Befürchtungen oder euren Hoffnungen mehr Raum?

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 06.02.2018 waren gelöschte Daten, die leckere Nº 14, Musik am Abend.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Kelche.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Antworten zu Ich hab‘ da mal ’ne Frage (Nº 037/2018)

  1. Früher hätte ich meinen Befürchtungen mehr Raum gegeben.
    Heute denke ich eher positiv und gebe den Hoffnungen mehr Raum.
    Meist mach ich mir aber gar keine Gedanken weil es meist anders kommt als man denkt. Also unnötige Gedankenwälzerei.

  2. piri ulbrich sagt:

    was heißt U.A. w. g.?

    • Der Emil sagt:

      Es ist ein Kürzel, das ich aus der kaufmännischen Lehre noch kenne und aus einem alten Benimm-Buch von 1870 etwa: Um Antwort wird gebeten. Stand früher viel öfter unter Einladungen …

  3. sweetkoffie sagt:

    Meistens gebe ich der Hoffnung den Raum Gute Nacht und LG sk

  4. Sofasophia sagt:

    Das hängt davon ab, wie es mir geht. Eher aber den Sorgen. Und du?

    • Der Emil sagt:

      Früher hatte die Hoffnung keinen Platz, denn hätte ich gehofft, wäre eine Enttäuschung möglich gewesen.

      Heute gebe ich der Hoffnung Raum, immer und immer wieder. Ja, ich werde enttäuscht, oft. Oder besser: Meine Täuschung endet. Und trotzdem: Hoffnung. Weil es keinen Sinn hat, mich heute vor etwas zu fürchten, etwas zu be-fürchten, das vielleicht, unter ungünstigen Umständen eintritt.

  5. Eine gute Frage…
    Wenn die Befürchtung Eintritt, dann darf sie Raum haben, doch vorher hat die Hoffnung ihren Platz…
    Quasi Arbeitsteilung, außer die Hoffnung erfüllt sich dann hat die Befürchtung eine Pause..
    …mit blauen 🐘 Gedanken Grüßen

  6. sabeth47 sagt:

    Ein verqueres Doublebindverfahren ist mir oft eigen. Ich hege die Befürchtung und wappne mich so gegen Ent-Täuschung. Und im Hintergrund wartet ein Optimistchen und wirft Spuren, warte, es wird schon gut gehen.
    Diese Sorge vorm nicht gut Ausgehen hege ich von Kind an. Obwohl das meiste im Leben gut ging und nur einiges, aber kräftig, daneben, hat mein Angsthaberchen aus den positiven Erfahrungen nicht gelernt. So schwer.

  7. Bei mir hängt das von der Tagesform ab, wie wichtig mir das Ergebnis ist. In etwa 50 % der Fälle bin ich neutral, lasse die Dinge ihren Lauf nehmen und beschäftige mich wieder damit, wenn es entschieden ist.

  8. piri ulbrich sagt:

    Weder noch! MamS sagte, ich wäre der Reichsbedenkenträger. So ist alles drin, hoffen, nachdenken, bedenken, befürchten, erahnen …

  9. Karsten Seel sagt:

    Ach Emil, alter Fr….. Nicht Hoffen ohne Grund, nicht Fürchten ohne Veranlassung …
    Klingt fürchterlich abgeklärt und schnodderig. Aber so und nicht anders sehe ich das.

    Beste Grüße!

  10. Arabella sagt:

    Früher siegte die Hoffnung, heute nehmen die Befürchtungen mehr Raum ein…

  11. puzzleblume sagt:

    „Nicht Hoffen ohne Grund …“ die Formulierungen im vorigen Kommentar (Karsten Seel) haben mir endlich in Worten in den Sinn kommen lassen,was mir gestern abend nicht begrifflich werden wollte.

    Hoffen, nicht weil ich mir etwas wünsche, und die Erfüllung suche, sondern weil ich Situation / Menschen gefunden habe, denen ich durch Beobachtung oder Kenntnis zutraue, mit meinem Wesen „zusammen zu passen“, sei es im Gelingen oder Scheitern eines Vorhabens.
    Denn ich fürchte – wenn man es überhaupt Furcht nennen soll – nicht die Nichterfüllung eines erwünschten Vorhabens, sondern die Enttäuschung durch eine unerwartet andere Wesensart des oder der Personen, die damit emotional im Zusammenhang stehen.

  12. dergl sagt:

    Also ich möchte immer der Hoffnung eher Raum geben, aber überhand nehmen oft noch die Befürchtungen. Ich habe aber zum Beispiel in der Sache mit der Anordnung (bei mir im Blog mehrmals Themaanschnitt gewesen) gemerkt, dass mein immer wieder Üben die Hoffnung mehr Raum einnehmen zu lassen wirkt.

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